Von Nelson und dem Team an der Rezeption des ASHIYANA gab es beim Eintreffen einen herzlichen Empfang. Zunächst erfolgte eine Einweisung in die Neuerungen die sich seit dem letztem Jahr ergeben haben (eigentlich nur die Einschränkung der Internet-Nutzung sowie die Liste der Yogalehrer).
Was das Internet anbelangt so hat man ab diesem Jahr das WLAN nicht nur wie bisher auf den Bereich der Rezeption beschränkt, sondern auch zeitlich von 11:00 bis 15:00h täglich beschränkt. In den anderen Bereichen – außer der eigenen Behausung – soll auch kein Internet genutzt werden. Mal sehen wie lange dies durchgehalten wird… gut ankommen tut diese Regelung nicht zumal sie auch nicht auf der ASHIYANA-Internetseite angekündigt ist.
Hinsichtlich der Lehrer stellte sich heraus, dass zu 80 % noch die gleichen Lehrer wie im Vorjahr tätig sind. Leider auch die beiden Lehrer (Andrea & Gianni) die ich im vergangenen Jahr am wenigsten mochte und meine Vorjahres-Lieblingslehrerin (Ann-Lauren) gibt gerade ein Retreat auf Hawaii… mal sehen wie es sich entwickeln wird. Zudem ja auch einige neue Lehrer angekündigt sind….
Meine Lodge ist dass sog. ‚Adobe-House‘ direkt in der Mitte des ‚Dorfes‘ und nicht weit entfernt von den wesentlichen Lokationen wie ‚Main-Shala‘ und ‚Restaurant‘.
Der tägliche Fahrplan ist auch unverändert geblieben:
- 08:00h bis 10:00h Morgen-Yoga für 2 Stunden (meist Hatha und/oder Vinyasa-Yoga)
- 10:00h bis 11:00h Frühstück
- 16:00h bis 18:00h Nachmittag-Yoga für 2 Stunden (meist Yin-Yoga)
- 19:00h bis 20.00h Abendessen
- 20:15h bis 21:15h Abendevent (Kirtan-Singen, Yoga-Nidra, Meditation, Film etc.).
In den vorgenannten Rhythmus bin ich voll eingetaucht. Von fast allen Lehrern wiedererkannt und herzlichst begrüßt zu werden ist auch etwas Schönes… und auch Andrea & Gianni (die beiden Jungs aus Napoli) haben dazu gelernt und die Stunden bei den beiden haben mir besser gefallen als im letzten Jahr. Besonders gefallen haben mir jedoch Laura, Arianne und Pip. Sie lehren eine wunderbare Kombination aus Hatha, Vinyasa und Yin Yoga…
Zu meinen Mitschülern ist zu sagen, dass in der ersten Woche das ASHIYANA vielleicht zu 70% gefüllt war (ungefähr 70 Personen). Die meisten Yogis kamen aus England, Schweden und Dänemark sowie – außer mir – zwei weitere aus Deutschland. Insgesamt liefen zwei geschlossene Retreats parallel (mit insgesamt ca 35 Personen) und der Rest war – wie ich – Individual-Urlauber.
In der zweiten Woche wurde es komplett voll. Eine französische Vinyasa-Gruppe mit knapp 40 Teilnehmern zog ein und es wurde recht lebendig…. Daneben noch ein weiteres geschlossenen Retreat und die Individual-Urlauber…ganz schön Betrieb hier. Es waren auch einige Schüler bereits in umliegenden Etablissements untergebracht worden…
Und was macht man außerhalb des o.g. Tages-Fahrplanes?
Ausruhen, Mittagsschläfchen oder Spaziergang am wunderschönen Strand…
Ich hatte bereits im Vorjahr eine gewisse Gewohnheit entwickelt auf die ich mich auch in diesem Jahr eingelassen habe:
- Spaziergang am Strand nordwärts nach Arambol (ca 45/50 Minuten oder 3,5 Kilometer);
- Besuch des Oasis-Restaurants mit herrlichem Blick über den Strand von Arambol für Lemon Soda und/oder Cappuccino;
- Kauf einer köstlichen Zimtschnecke in einer kleinen Bäckerei (60 Rupien oder 0,75 €);
- Bummeln durch die Shops von Arambol und
- Rückfahrt ins ASHIYANA mit dem lokalen Taxi für 200 Rupien = 2,50 €.
Beim Bummeln in den Shops habe ich den wichtigsten Gebrauchs-gegenstand meines Aufenthaltes erstanden: „Mr. Moppy“. So nennt man hier einen Abzieher für die Duschwand. Der ist sehr wichtig, weil es in meinem Bad keine Duschtasse oder Duschvorhang gibt. Das Duschwasser läuft auf den Boden und von dort ab in einen Gully. Natürlich bleibt immer etwas Wasser auf dem Boden stehen und so kann es schon mal rutschig werden im Badezimmer. Daher „Mr. Moppy“ als wichtige Prävention gegen Stürze…
Für 30 Rupien = knapp 0,40€ sicherlich keine Fehlinvestition. Habe glatt einen zweiten gekauft (als Souvenir für zu Hause).

Hinsichtlich der Verpflegung sei angemerkt, das uns das Küchenteam wie gewohnt mit einer Vielzahl täglich frisch gekochter, vegetarischer oder veganer Gerichte versorgte und auch einige Spezialwünsche (z.B. für mehr Eier) erfüllte… die tägliche Yoga-Praxis ist doch sehr herausfordernd und da sind Proteine besonders wichtig und hilfreich…
Im Laufe der Tage kamen und gingen immer wieder neue Yogi-Gesichter… etwas Taurigkeit spielt immer mit, wenn sich ein ‚liebgewonnener‘ Mit-Yogi verabschiedet und entweder in die Heimat oder zu weiteren Destinationen in Indien oder Asien verabschiedet…
Und so kommt es nun auch für mich, sich am Freitag Abend von den noch verbliebenen bekannten Gesichtern zu verabschieden und Lebewohl zu sagen…. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder… Namasté



















































