Die Anreise über Frankfurt und Delhi nach Goa klappte recht gut. Die Deutsche Bahn war pünktlich in Frankfurt (muss ja mal betont werden!), die Flugabfertigung war – abgesehen vom elendig langsamen und bekannten Security-Check – auch ok.
Wegen starker Rückwinde und obwohl wir den Iran wegen der politischen Lage umflogen haben waren wir 35 Minuten (!) vor Plan in Delhi. Super!
Dann es die nächste Überraschung: keine Einreiseformalitäten sprich ‚eVisa-on-arrival‘ sondern „nur“ ein sehr strenger Security-Check und schon waren wir wieder am Abfluggate. Das ging alles sehr schnell, hatte allerdings nur die Nachteile, dass ich in der Arrival-Hall weder Geld tauschen noch eine SIM-Card kaufen konnte. Nunja, dann halt in Goa…
Der Abflug von Delhi nach Goa verzögerte sich um 60 Minuten und so kamen wir erst gegen 15:30h in Vasco da Gama an. Da hatte der Geldwechsler bereits geschlossen. Freitag halt! Und auch kein Telecom-Shop am Airport…
Dann erst einmal 20 Euro bei einem Taxiunternehmen zu einem horrenden Wechselkurs getauscht und auf gings nach Panaji (auch Panjim genannt) meinem ersten Ziel. Der Taxifahrer zeigte sich bereit, gegen einen kleinen Zuschlag (umgerechnet 3 Euro) einen Umweg zu einem innerstätischen Geldwechsler zu machen (die Banken hatten am Freitagnachmittag leider schon geschlossen und machen erst am Montag wieder auf). Der erhaltene Umrechnungskurs war bedeutend besser als der am Airport und so konnte ich ausreichend Liquidität tanken…
Anmerkung: meine Kreditkarte war wegen eines vereitelten Betruges am 4.1.2020 gesperrt worden und eine neue Kreditkarte war nicht mehr rechtzeitig vor meinem Abflug in Stelle angekommen. Also reise ich wie früher nur mit Cash…
Mein Hotel – Panjim Inn – liegt im historischen Stadtteil Fontainhas und wurde vor 137 Jahren erbaut. Seitdem wird es von der gleichen Familie betrieben und ist Bestandteil des Goa Heritage Trusts.
Nach Inspektion des wunderschönen Hotelambientes und einer erfrischenden Dusche bin ich noch einige Zeit durch das aus dem 18. Jahrhundert stammenden Viertel Fontainhas geschlendert in dem man bereits herrlich restaurierte alte Häuser neben ebenso alten, aber noch sehr renovierungsbedürftigen Gemäuern finden kann. In dem Viertel gibt es natürlich – wie auch bei uns – einen immer stärker zunehmenden Autoverkehr verbundenen mit einem überbordenden Parkplatzproblem. Jeder noch so kleine Winkel ist zugeparkt!
In den renovierten Häusern haben sich Unterkünfte, Restaurants und Bars niedergelassen was auf einen entsprechenden Nachtbetieb schließen läßt.
Nach einem traditionellen Goa-Dinner hieß es dann erst einmal ‚Schlaf nachholen‘….














