Die Nacht war kalt gewesen – auch in unserer Holz-Cabin (etwas übertrieben ‚Chalet’ genannt). Daher hatten wir einige Anlaufschwierigkeiten – machten uns dennoch um 09:00h auf den Weg zu einer Wanderung zu den Taranaki Falls und den Tama Lakes.
Es ging immer bergauf mit dem Blick auf den Vulkankegel des 2.291 m hohen Mt. Ngauruhoe. Die Sonne entwickelte schnell ihre Kraft und so kam man bereits nach kurzer Zeit ganz schön ins schwitzen.
Kühlung – wenn auch nur optisch – bereitete nur der Anblick des zum Teil noch schneebedeckten Mt. Ruapehu der mit seinen 2.797 Metern der höchste Berg des Nationalparks ist.
Die Taranaki Falls waren nach knapp einer Stunde erreicht, wobei wir uns die Besichtigung für den Rückweg aufsparten. Es ging direkt weiter zu den Tama Lakes, von denen wir den unteren (Lower Tama Lake) erreichen wollten.
Der Weg war nun zum Teil steil und mit gut ausgebauten Treppen versehen. Gelegentlich musste auch ein Bachbett durchquert werden. Insgesamt jedoch war der Weg in einem hervorragenden Zustand.
Nach einer weiteren Stunde kamen wir am Lower Tama Lake an der jetzt im Sommer recht wenig Wasser enthielt. Dennoch ein toller Anblick.
Nach entsprechender Pause machten wir uns auf den Rückweg. An den Taranaki Falls nahmen wir einen anderen Weg zurück. Der Weg schlängelte sich durch ein schattiges Flußtal und nach insgesamt 4,5 Stunden waren wir wieder in unserem ‚Chalet’.



























