Montag, 18-Jan-2016 – Nach Wellington


In der Nacht hatte es stark geregnet und nach abendlicher Windstille heftig gestürmt. Am Morgen waren alle Wolken weg geblasen und die Sonne schien wunderbar warm…

Im Vergleich zu unserem Besuch im vergangenen Jahr ‚flüchteten’ wir also nicht aus dem Tongariro Nationalpark sondern entschieden uns ganz entspannt für eine neue, abgeänderte Route in Richtung Süden.

Anstelle die gleiche Strecke wie im Vorjahr zu fahren über Wanganui entschieden wir uns für eine mehr östliche Route über Waiouru, Palmerston und Martinborough.

Bei Mangaweka verließen wir spontan entschlossen den State Highway 1 und bogen auf eine Strecke ab, die als „Manawatu Scenic Route“ ausgeschildert war.

Dieses sollten wir nicht bereuen….

Hier bekam der Begriff ‚Landstraße’ seine wahre Bedeutung! Wir fuhren über Land durch tiefe Täler und Schluchten und hatten nur selten ein Fahrzeug im Gegenverkehr. Dafür jede Menge Schafe, Rinder und Pferde entlang der Straße. Da gerade die Schafschur läuft war auch schon mal die Straße gesperrt für das Treiben einer entsprechenden Herde.

Die Strecke war extremst kurvenreich und ein Traum für Motorradfahrer!!!

Allerdings bedeutete dies auch einen ‚kleinen’ Umweg und so hatten wir am Ende 450 km auf dem Tacho als wir nachmittags in Wellington ankamen.

Hier werden wir nun drei Nächte bleiben und die Stadt entdecken und genießen bevor es dann auf die Südinsel geht.

Den Abend verbrachten wir in der Cuba Street einem alten und beliebten Viertel mit vielen Kneipen und Restaurants. Angetan hatte uns ein Argentinier ‚El Matador’ der gute Steaks anbot… yummy…

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