1493 wurde die Bahia de Samana von Christoph Kolumbus für die westliche Welt entdeckt. Die Gegend blieb aber menschenleer bis ins 18. Jahrhundert. 1756 wurde dann Santa Barbara de Samana (so der vollständige Name) gegründet. Im Jahre 1946 zerstörte ein Großbrand alle historischen Gebäude bis auf die Holzkirche La Churcha. Die Einwohner bauten ihre Stadt wieder auf…
In den 1990er Jahren kam dann der Tourismus auf die Halbinsel Samana die bis dahin als Aussteigerparadies galt. Bekannt ist Samana für die 2.500 Buckelwale, die sich hier paaren und ihre Jungen im warmen karibischen Wasser groß ziehen (bevor sie wieder in die Arktis verschwinden). Walbeobachtungen unter strengen Regeln sind daher eine Haupteinnahme der Region. Da wir aber bereits Wale mehrfach gesehen haben verzichteten wir auf diesen Ausflug…
Neben den Walen ist Samana für seine idealtypischen Strände bekannt. Der Playa Rincon gilt als einer der schönsten Strände der Karibik und die Insel Cayo Levantado ist aus den 1970er Jahren bekannt als „Bacardi-Insel“.
Wir haben uns nach unserem gestrigen Strandbesuch aus der Sonne ferngehalten und sind statt dessen ein wenig im kleinen Ort bummeln gewesen. Darüber hinaus mussten wir einige notwendige Toilettenartikel auffüllen… hat alles bestens geklappt.
Da Samana kein Kreuzfahrer-Pier hat (noch nicht) wurden die Landgänger mit Tenderbooten an Land gebracht. Hatten wir so auch noch nicht erlebt…. mal was Neues!
Dann schlendert man an der Avenida de la Marina (auch Malecón genannt – wie in Havanna) entlang den kleinen Ort. Am Ende des Malecón ist ein Einkaufszentrum im karibischen Stil erbaut worden (Pueblito Caribeno) dessen farbenprächtigen Häuser die Kunden anlocken… leider sind nach der Pandemie noch nicht alle Häuser wieder vermietet bzw belegt… kommt noch!
Natürlich haben wir auch die La Churcha besucht in der gerade ein lautstarker Sonntagsgottesdienst mit Schlagzeug-Begleitung stattfand… sind halt sehr musikalisch und lebhaft die Gottesdienste hier…
Nach Tätigung unserer Einkäufe war es Mittags und sehr heiß geworden. Daher ging es zurück aufs Schiff wo wir den Nachmittag entspannt im Schatten verbrachten….
Heute am späten Nachmittag geht es weiter auf die Britischen Jungferninseln. Genauer gesagt nach Roadtown auf der Insel Tortola. Entfernung 290 Seemeilen oder 540 Kilometer…



















