Samstag, 20-Apr-2024 – Lhasa’s Klöster T2


Der heutige Vormittag wäre eigentlich zur freien Verfügung gewesen…. da wir aber am Donnerstag nicht alle vorgesehenen Klöster geschafft hatten gingen wir heute – mal eben ‚um die Eck‘ – zum weltberühmten Jokhang-Kloster und Tempel.

Es handelt sich um den ältesten Tempel Tibets welcher bereits im Jahre 647 gegründet wurde. Der König Songtsen Gampo ließ den Tempel als Aufbewahrungsort für die von seinen beiden Bräuten, Prinzessin Bhrikuti aus Nepal und Prinzessin Wencheng aus dem China der Tang-Zeit, mitgebrachten Statuen aufbauen. Die von Prinzessin Wencheng mitgebrachte Statue des Sakyamuni-Buddha ist das Herzstück des Jokhang-Tempels und das ultimative Ziel der Pilgerreise für tibetische Pilger.

Als wichtiger Pilgerort für alle Tibeter können Sie hier viele betende Menschen sehen, die auf dem Gehweg außerhalb des Tempels (Barkhor-Strasse) immer wieder auf die Knie fallen und Gebete vorsagen und den Tempel (bis zu 108 mal) umrunden. Im Inneren des Tempels befinden sich viele Statuen und Mönchen beim Gebet und Gesang. Der Tempel ist in der Regel gefüllt mit betenden Menschen und Touristen.

Der Tempel hat vier Stockwerke und ist mit viel Gold verziert. Besucher können von der zweiten Etage aus das wunderschöne, mit Blattgold beschichtete Dach und die Schnitzereien besichtigen. Im Innenbereich des Tempels dürfen keine Fotos gemacht werden.

Seit dem Jahr 2000 ist der Tempel ein UNESCO Weltkulturerbe. 2018 brannte ein Teil des Tempels bei der tibetischen Neujahrfeier ab. Zudem war der Tempel Schauplatz eines von der chinesischen Polizei niedergeschlagenen Befreiungsaufstandes von tibetischen Mönchen.

Nach dem beeindruckenden Besuch des Tempels hatten wir noch etwas Aufenthalt im schönen Garten unseres Hotels bevor es hinaus ging zum Lhasa Flughafen und zum Rückflug über Chengdu nach Frankfurt….

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