Das rhythmische Klopfen der Hämmer begrüßte uns, als wir den Goldblatt-Workshop in Amarapura betraten. Mit Geduld, Kraft und besonderem Wissen werden die hauchdünnen Goldblättchen hergestellt, die zu Tausenden von den Gläubigen an die Buddha-Figuren geklebt werden. Natürlich dienen sie auch zur Vergoldung anderer Gegenstände…
Amarapura – Blattgold-Workshop
Blattgold verschiedenster Größen und Dicken….
Blattgold wird auch zur Verzierung verschiedenster Gegenstände genutzt
allerdings geht die größte Menge in die Klöster wo die Gläubigen die hauchdünnen Blättchen auf die Buddha-Statuen kleben
Genauso rhythmisch war auch das Geräusch der Webstühle einer Seidenweberei in Amarapura. Im Kontrast dazu saßen die Stickerinnen still und höchstkonzentriert vor ihren Arbeiten – tief versunken in den schwierigen überlieferten Mustern!
Amarapura – Seidenweberei
Amarapura – Seidenweberei
Amarapura – Seidenweberei
Amarapura – Seidenweberei
Vor dem Aufmarsch der Mönche im wohl bekanntesten Kloster Myanmars – dem Mahagandayon – konnten wir noch die Küche sowie einen Teil der Werkstätten und Klosterräume besuchen. Der Betrieb im Kloster ist auf ca 1.500 Mönche ausgerichtet und wegen dieser Größe ist der Tagesablauf extrem strukturiert und es wird höchste Disziplin verlangt.
Amarapura – Küche des Mahagandayon Klosters
Amarapura – Küche des Mahagandayon Klosters
Amarapura – Küche des Mahagandayon Klosters
Amarapura – Speisesaal des Mahagandayon Klosters
Amarapura – Mahagandayon Kloster – Aufmarsch der Mönche
Amarapura – Mahagandayon Kloster – Aufmarsch der Mönche
Amarapura – Mahagandayon Kloster – Aufmarsch der Mönche
…Modern Times….Amarapura – Mahagandayon Kloster
Mit einem kleinen Fährkahn ging es hinüber nach Ava um dort das sog. Maha Aung Myay Bonzan Kloster, auch „Ziegelkloster“ genannt zu besuchen. Wir hatten uns für einen Fußmarsch zum Kloster entschieden und ließen daher die vielen Pferdekutschen links liegen (was einige unverständliche Dialoge mit unserem Führer nach sich zog).
Ava – auf dem Weg zum Maha Aung Myay Bonzan „Ziegelkloster“
Ava – auf dem Weg zum Maha Aung Myay Bonzan „Ziegelkloster“
Ava – auf dem Weg zum Maha Aung Myay Bonzan „Ziegelkloster“; wir gingen zu Fuß (was die Kutscher gar nicht gut fanden…)
Ava – Maha Aung Myay Bonzan „Ziegelkloster“
Ava – Maha Aung Myay Bonzan „Ziegelkloster“
Ava – Maha Aung Myay Bonzan „Ziegelkloster“
Ava – Maha Aung Myay Bonzan „Ziegelkloster“
Ava – Maha Aung Myay Bonzan „Ziegelkloster“
Ava – Maha Aung Myay Bonzan „Ziegelkloster“
Ava – Maha Aung Myay Bonzan „Ziegelkloster“
Da wir zu Fuß unterwegs waren gönnte unser Führer uns eine kleine Pause in einem ‚Kiosk’ wo wir recht herzlich begrüßt und mit vielen Leckereien (Sweet Sticky Rice, Sago Cake, Bananas, Green Tea) bewirtet worden. Yummy…
Ava – Pause Zwischendurch; Dorfidylle mit Kuh
Ava – Pause Zwischendurch; Standardbau
Ava – Pause Zwischendurch; sehr leckeres Essen dargereicht von sehr freundlichen Leuten; viel mit Kokos
Quasi ‚um die Ecke’ besuchten wir noch Nanmyin oder auch „Neigende Turm von Inwa“ genannt. Dieser 27 Meter hohe Wachturm, das einzige Überbleibsel eines Königspalastes, ist auf Grund eines Erdbebenschadens derzeit nicht besteigbar.
Ava – Nanmyin „Neigende Turm von Inwa“ (Gegenstück zu Pisa?)
Ava – Nanmyin „Neigende Turm von Inwa“ (Gegenstück zu Pisa?)
…für Monika ! Modern Art am Nanmyin „Neigende Turm von Inwa“
Ava – Nanmyin „Neigende Turm von Inwa“
Nach dem Lunch besuchten wir die im 14. Jahrhundert gegründete Stadt Sagaing mit ihren Sehenswürdigkeiten.
Im Umin Thounzeh, der sog. „30 Höhlen Pagode“ stehen 45 Buddha-Abbilder, die man über 30 Eingänge erreichen kann. Wunderschön…
Sagaing – Umin Thounzeh „30 Höhlen Pagode“
Sagaing – Umin Thounzeh „30 Höhlen Pagode“
jede Menge Buddhas in der Umin Thounzeh „30 Höhlen Pagode“ zu Sagaing
Sagaing – Umin Thounzeh „30 Höhlen Pagode“
schöne Buddhas in der Umin Thounzeh „30 Höhlen Pagode“
Sagaing – Umin Thounzeh „30 Höhlen Pagode“
Red Dot in Sagaing – Umin Thounzeh „30 Höhlen Pagode“
gegen eine Spende von mindestens 50.000 Kyats (EUR 45) kann man sich verewigen lassen…in der Umin Thounzeh „30 Höhlen Pagode“ zu Sagaing
Vom 1312 errichteten Kloster Soon U Ponya Shin Paya hat man einen super Blick über Sagaing, den Irrawaddy sowie die mit Pagoden übersäte Landschaft. Einfach ‚irre’ wie viele Pagoden hier stehen…
Sagaing – Soon U Ponya Shin Paya
Sagaing – Soon U Ponya Shin Paya – weiter Blick von hier oben
Sagaing – Soon U Ponya Shin Paya – weiter Blickauf die Hügel
Sagaing – Soon U Ponya Shin Paya
Sagaing – Soon U Ponya Shin Paya – fertigmachen zum Gruppenfoto
Sagaing – Soon U Ponya Shin Paya – Irrawadi River im Hintergrund
Auf unserem Weg zur nächsten Pagode besuchten wir in einem Stadtviertel Jadeschleifereien wo unter ‚interessanten’ Arbeitsbedingungen in kunstfertiger Weise die grünen Kleinodien hergestellt werden.
Sagaing – Jadeschleiferei
Sagaing – Jadeschleiferei
Sagaing – Jadeschleiferei; Polierarbeiten
Die 46 Meter hohe Kuppel der Kaughmudaw Pagoda ist mal nicht aus Gold oder mit Blattgold versehen sondern ganz einfach ‚nur’ mit Goldfarbe angestrichen. Sieht aber trotzdem beeindruckend aus…
Sagaing – Kaughmudaw Pagoda; aus dem 17. Jahrhundert; 46 mtr hoch
Sagaing – Kaughmudaw Pagoda; Eingangsbereich
Sagaing – Kaughmudaw Pagoda; Eingangsbereich
Sagaing – Kaughmudaw Pagoda; Eingangsbereich
Sagaing – Kaughmudaw Pagoda; Eingangsbereich
Sagaing – Kaughmudaw Pagoda; aus dem 17. Jahrhundert; nach Sri Lanka-Vorbild; 46 meter hoch und 274 Meter Umfang.
Sagaing – Kaughmudaw Pagoda
Gläubige an der Kaughmudaw Pagodain Sagaing
Zum Sonnenuntergang ging es zurück nach Amarapura wo die mit 1,2 Kilometer längste Teakholzbrücke der Welt – die U Bein Brücke – auf uns (und Tausende andere Besucher) wartete… Übrigens ist ein Teil der Brückenpfeiler, die immerhin aus dem 18. Jahrhundert stammen, bereits durch Beton ersetzt…
Armanapura – an der U-Bein-Bridge
Armanapura – U-Bein-Bridge
Blick von oben auf Passanten unter der Brücke… niedlich!
Armanapura – U-Bein-Bridge
Die U-Bein-Brücke ist ein Fußgängerübergang, der den Taungthaman-See in der Nähe von Amarapura in Myanmar quert. Die 1,2 Kilometer lange Brücke wurde um 1850 erbaut und gilt als älteste und längste Teakholz-Brücke der Welt