Mittwoch, 20-Mai-2015 – Bali’s Norden


Gemeinsam mit dem Ehepaar aus der Nähe von Aschaffenburg (Judith und Norbert) ging es um 08:30h in den Norden Bali’s. Peter’s Platz wurde allerdings – aus Zipperlein Gründen – durch Johanna einer Studentin aus Potsdam eingenommen.

Entlang der schönen Küstenstraße ging es zunächst nach Singaraja und von dort in das Inselinnere. Das erste Ziel war der hinduistische Tempel Pura Ulun Danu Bratan, dessen Wasserpagoden (Merus genannt) zu den meist fotografierten Objekten auf Bali gehören. Daher hieß es früh ankommen zumal für den Nachmittag neben den Touristen auch Wolken vorhergesagt waren.

Der um 1660 erbaute Tempel steht teilweise auf zwei kleinen Inseln im See; der Hauptteil allerdings an Land. Der Tempel ist den drei Göttern Shiva, Brahma und Vishnu geweiht und somit einer der bedeutendsten der Insel.

Anschließend ging es weiter zum kleinen Ort Bedugul in dem ein zwar überschaubarer aber doch sehr reichhaltiger Gewürzmarkt abgehalten wird. Die Marktfrau, die auch das Ressort beliefert, freute sich über den Besuch und bediente uns besonders freundlich und bevorzugt.

Auf dem Weg in die Munduk-Region gab es die Möglichkeit, den Ausblick auf die bekannten Zwillingsseen Danau Buyan und Danau Tamblingan zu genießen. Ursprünglich war dies ein zusammenhängender großer Kratersee der durch einen Vulkanausbruch im Jahre 1818 geteilt wurde. Dabei floss ein Teil des Sees die Berghänge hinab und löschte die dort angesiedelten Dörfer aus… Trotz dieses dramatischen Hintergrundes ein atemberaubend schöner Anblick.

Bei der kleinen Ortschaft Gitgit konnten wir den gleichnamigen Wasserfall besuchen, der zu den höchsten der Insel gehört. Auffallend waren hier auch die hohe Anzahl besonders schöner und großer Schmetterlinge…

Unsere Mittagspause hielten wir in einer Kaffeeplantage in der es neben den üblichen Erläuterungen zu den Pflanzen, Gewürzen und Obstsorten der Region auch besondere Kaffeespezialitäten (z.B. Luwak-Kaffee) zu genießen gab. Auffallend war das hier genutzte Bali-Kaffeeservice welches bestimmt nicht spülmaschinenfest ist…

Zum Abschluss oder vielleicht besser gesagt als Höhepunkt unseres Ausfluges besuchten wir bei der kleinen Ortschaft Banjar das einzige buddhistische Kloster der Insel. Das Kloster wurde 1958 gegründet und ist heute noch bewohnt. Es ist wunderschön gestaltet und bezauberte uns durch den Charme und die Ruhe die es ausstrahlt…

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