Nach langer Zeit haben wir wieder einmal das Ruhrgebiet besucht. Anlass war eine Einladung zu Berthold’s Geburtstag und der Wunsch viele Freunde und Bekannte nach den CORONA-Lockdowns wieder zu sehen…
Hagen und Essen waren unsere ausgewählten Quartiere… in Essen haben wir dann noch das Thema einer Bomben-Evakuierung über uns ergehen lassen (siehe weiter unten…). Zudem sind wir auch noch nach Düsseldorf gefahren wo sich in der Innenstadt einiges getan hat – seid unserem letzten Besuch…
Insgesamt hat es uns sehr viele Freude gemacht, all‘ die Lieben mal wieder zu sehen und mit ihnen vis-á-vis zu reden…. am Ende waren wir auch etwas heiser von all‘ dem Erzählen…
Auf dem Rückweg nach Stelle haben wir noch eine Nacht halt gemacht in Münster. Diese Stadt lieben wir irgendwie und wir haben uns voller Erwartung ins dortige Getümmel gestürzt… ja, Getümmel, anders kann man es nicht bezeichnen. Münster war wohl irgendwie voll ausgebucht. Jede Menge Touristen aus allen Teilen Deutschlands unterwegs… gut für die dortige Wirtschaft!
Wir haben – da Mittwoch – erst einmal einen ausgiebigen Bummel über den wunderbaren Wochenmarkt am Dom gemacht. Mit Maske natürlich und dem Versuch, etwas Abstand einzuhalten. Ging aber nicht immer… Die Marktverwaltung hatte bereits für entzerrte Aufstellbedingungen gesorgt und wohl auch die Anzahl der Aussteller begrenzt. Auf jeden Fall hat der Marktbummel wieder sehr viel Freude gemacht. Leider haben wir keine frischen Lebensmittel mitnehmen können wegen der weiten Anreise nach Stelle…
Den Dom haben wir auch wieder besucht und sind dann den ganzen Tag durch die vielen Gassen und Winkel der Stadt gebummelt. Selbstverständlich war auch ein Besuch im über die Grenzen Münsters hinaus bekannten „Schuh-Tempel“ namens „Zumnorde“ drin und claro, Anne ist fündig geworden…
Bei Sonnenschein hat Münster irgendwie ein beinahe italienisches Flair… über all auf den vielen Gassen und Plätzen saßen die Menschen bis mitten in der Nacht und genossen das Ambiente… war schön mal wieder hier gewesen zu sein….
Hier ein Auszug aus einer Veröffentlichung beim WDR2
Bomben in Essen entschärft: 10.000 Menschen betroffen
Im Stadtteil Rüttenscheid sind in der Nacht (vom 11. auf den 12. August) zwei Weltkriegsbomben erfolgreich entschärft worden. Fast 10.000 Menschen waren davon betroffen. Auch zwei Seniorenheime mussten evakuiert werden.
Bei Sondierungsarbeiten wurden im dicht besiedelten Essen-Rüttenscheid zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die sind in der Nacht erfolgreich entschärft worden. Alle Gebäude im Umkreis von 500 Metern mussten evakuiert werden. Allein davon waren mehr als 9.000 Menschen in Rüttenscheid betroffen.
Messehallen werden zu Sammelstellen
Außerdem mussten zwei Altenheime evakuiert werden. Insgesamt waren etwa 160 Krankentransporte nötig. Auch drei Hotels (Anmerkung: auch unser Hotel! wir wurden aber in einem anderen Hotel ausserhalb der Evakuierungszone untergebracht) wurden evakuiert. In zwei Messehallen sind die Sammelstellen eingerichtet worden. „Wenn wir die nicht hätten, wüssten wir nicht, wie wir den Einsatz stemmen sollten“, sagt ein Feuerwehrmann. Corona verschärft die Situation, denn Abstände müssen eingehalten werden und die älteren Menschen müssen noch mehr geschützt und deshalb separiert werden. Einsatzkräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen waren in Essen aktiv.

A52 war zeitweise gesperrt
Eine der Hauptadern für Pendler in Essen, die A52, war während der Entschärfung zwischen den Anschlussstellen Haarzopf und Bergerhausen gesperrt. Die Stadt Essen hat einen Live-Ticker eingerichtet.
Am nächsten Morgen um 03:00h waren die Bomben entschärft und die Evakuierung wurde aufgehoben.






















