Auf Fiji hat bei der Abreise organisatorisch alles gut geklappt, obwohl nur zwei Stunden zwischen Abflug Tokoriki und Abflug Nadi zur Verfügung standen. Hut ab vor der Fiji-Gelassenheit… Allerdings waren die Gepäckkontrollen sehr scharf und auf der Fluggastbrücke beim Einsteigen wurde noch einmal das Handgepäck durchsucht…
Der Flug an sich war 4 Stunden, sehr ruhig und entspannt. Die Maschine war nicht ausgebucht. Von oben konnte man vereinzelt wunderschöne Inseln und Atolle erkennen.
Super-Landung in Sydney und dann kam der Hammer…
An Bord hatten wir schon neben dem ‚normalen’ Einreiseformular noch ein weiteres zum Thema Ebola und ansteckende Seuchen ausfüllen müssen. Und nun, bereits Hunderte (!) Meter vor der eigentlichen Immigration Hall standen die Einreisenden Schlange und wurden in 2 Gruppen geteilt: solche, die aus Ländern mit einem elektronisch lesbaren Reisepass kommen und solche, bei denen der Pass nicht maschinenlesbar ist.
Da der deutsche Pass zu den ersteren Kategorie gehört und wir vor der Einreise auch via Internet beim australischen Government einen eVisitor-Status beantragt und zugeteilt bekommen hatten sind wir natürlich (minutenlang) an der Schlange vorgegangen zu den entsprechenden Lesegeräten für die Reisepässe.
Dort allerdings endete unsere Einreise erst einmal. Nach mehreren nicht erfolgreichen Versuchen wandten wir uns bereits etwas genervt an einen Beamten, der uns freundlich folgendes mitteilte : „… the system is not working for German passports. You belong to the other group and you have to go over to the other side…“.
Innerlich jauchzend vor Glück haben wir dann ‚geschummelt’ und sind nicht nach hinten sondern einfach quer herüber gegangen in die andere Reihe. Einige missbilligende Blicke mussten wir schon ertragen aber da half uns die gewonnene Fiji-Gelassenheit und nach mehr als einer Stunde hatten wir endlich unseren Einreisestempel. Unser Gepäck kreiste bereits friedlich am Gepäckband und konnte sofort aufgenommen werden. Allerdings gab es noch eine besondere Gepäck- und Passprüfung (ohne Auspacken) und 1,5 Stunden nach Landung waren wir am Taxistand angekommen (um uns dort wieder in eine Schlange zu stellen).
Aber irgendwie haben wir es ins Hotel geschafft und sind erst einmal durch die City gebummelt um einige Besorgungen zu machen und wieder ein Gefühl für die Stadt zu bekommen.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei den Hunderten von Asiatischen Einreisenden entschuldigen, an denen wir uns vorbei geschummelt haben…. Sorry. Kommt nicht wieder vor!
















