Hier nun eine Zusammenfassung der Ereignisse unseres nächsten Reisebausteines:
Wir sind am Mittwoch morgen (25-Feb-2015) von Christchurch nach Auckland geflogen. Früh aufgestanden, Zimmer geräumt, Auto getankt, zum Flughafen gefahren und Fahrzeug bei AVIS abgegeben. Alles ganz easy…
08:05h war der Abflug mit JetStar (einer Tochtergesellschaft der Qantas). Angenehmer Flug von 01:20h.
In Auckland hatten wir dann 4 Stunden Übergang auf die Maschine nach Fiji. Zeit haben wir uns in der Emperor Lounge vertrieben bei einem Gläschen Kiwi-Bubble, gutem Essen und den Berichten für’s Blog.
Bei Fiji Airlines ist man beim Einchecken ähnlich pingelig mit dem Bordgepäck wie bei Qantas: die Gepäckstücke werden gemessen und gewogen… hat trotzdem alles gut geklappt…
Flugzeit 02:40h und auch ein angenehmer Flug, den wir uns mit einem netten Spielfilm mit Helen Mirren (‚The Hundred-Foot Journey‘ oder auf deutsch ‚Madame Mallory und der Duft von Curry‘) vertrieben haben , den wir in DE leider verpasst hatten.
Direkt bei der Ankunft auf dem kleinen Flughafen Nadi wurden wir an der Fluggastbrücke abgeholt und von einem Begleiter durch die Immigration und Zollabwicklungen geschleust. Das nennen die hier ‚VIP Express Service‚ und kann man beim Hotel (natürlich gegen eine kleine Gebühr) direkt buchen. Erspart viel Wartezeit und Schwitzerei in der schlecht klimatisierten Ankunftshalle.
Unser Begleiter übergab uns dann an einen Angestellten der ‚Island Hopper‚ Fluggesellschaft und schon ging es ab in ein Nebengebäude des Flughafens, wo wir dann nett begrüßt wurden, eine Security Einweisung bekamen und dann auch noch gewogen wurden. Ob wir beim Rückflug einen Zuschlag zahlen müssen wenn wir mehr wiegen?
Der Pilot begrüßte uns mit dem alten Piloten-Witz „…ever been on a heli?“… Nachdem ich bestätigte „…just once…“ antwortete er „.. me too…“. Als er dann Anne’s skeptischen Blick sah beeilte er sich nachzuschieben „…ok, maybe three times…“.
Ruck zuck waren wir in der Luft und flogen über das offene Meer und über kleine teilweise unbewohnte Inseln in Richtung Tokoriki Island. Vorbei an der ebenfalls unbewohnten Insel Monuriki (auf der der Film ‚Cast Away‚ mit Tom Hanks gedreht wurde) ging es dann auf die Westseite von Tokoriki Island zu unserem Resort wo wir bereits eine Stunde nach unserer Landung in Nadi ankamen. Das war effizient….
Im Resort wurden wir herzlichst mit einem freundlichen „Bula“ und einem polynesischen Gesang plus Begrüßungsketten empfangen und sodann in die Gepflogenheiten des Resorts eingeweiht….
Abendliche Rituale, kein Fernsehen, kein Telefon auf dem Zimmer, Internet nur im Gemeinschaftsbereich… so richtig die Umgebung für gestresste Manager um ‚runter zu kommen‘ und zu relaxen…
Schade eigentlich, dass wir keinen Urlaub mehr haben… aber man kann das Leben auch so geniessen…
Am Donnerstag (26-Feb-2015) haben wir erst mal einen richtig entspannten Pool- und Badetag in der Anlage verbracht und ansonsten an keiner Aktivität teilgenommen. Das Wasser im Pool und auch im Meer hat wirklich Badewannen-Temperatur (kann man eigentlich unter Wasser schwitzen?) und auch ansonsten ist es knackig warm. Da wurde selbst das morgendliche Yoga auf unserer Terrasse zu einer schweißtreibenden Angelegenheit… hat aber richtig Spaß gemacht mit dem Blick auf’s Meer…
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Am Freitag (27-Feb-2015) haben uns die Tropen so richtig begrüßt mit einem starken Gewitter und heftigen Regenfällen. Das einzig angenehme war nach dem Yoga unsere Aussen-Dusche im Regen… eine ganz neue Erfahrung!
Bei unserer Ankunft hatten wir auch persönliche Termine wie Geburtstage, Hochzeitstage etc – wie gefordert – angegeben. Heute Abend überraschte uns das Management mit der Aussage, dass unsere „..15th wedding anniversary was just a couple of days back… let’s celebrate this all together…“ und eh wir uns versahen, waren wir an dem Abend zusammen mit zwei weiteren Ehepaaren die ihren 25ten und 40ten Hochzeitstag feierten im Zentrum des Interesses. Mit Reden, Gesang und entsprechendem Kuchen… So haben wir dann unseren Hochzeitstag halt zweimal in zwei verschiedenen Ländern gefeiert…
Ansonsten verliefen unsere Tage recht entspannt so zwischen Swimming Pool, Meer (Schwimmen und Sea-Kayaking) und Terrasse und wurden meist mit unvergleichlichen Sonnenuntergängen gekrönt.
Willkommene Unterbrechung war immer die tägliche Ankunft des Wasserflugzeuges welches spektakulär direkt ‚vor der Haustür’ startete und landete….
Am Montag (02-Mar-2015) haben wir dann gemeinsam mit einigen anderen Gästen einen Ausflug auf die nahe gelegene Yanuya Insel gemacht und die dort lebenden Einheimischen besucht. Ihnen gehört juristisch das Tokoriki Island, die Mitarbeiter kommen alle von dieser Insel und die beiden Resorts von Tokoriki Island unterstützen die Yanuya Community (ca 500 Einwohner) in Ihrer Entwicklung.
Wir haben eine entsprechende Fiji-Begrüßungszeremonie mit anschließendem Kava-Drinking mitgemacht. Mit Kava ist nicht der ggf bekannte spanische Sekt (Schreibweise Cava) sondern eine berauschende Droge der Fiji-Insulaner gemeint. Sie wird wie Tee aufgegossen, schmeckt grauenhaft und betäubt die Zunge, den Mund (und wenn man mehr davon trinkt) den gesamten Körper.
Natürlich haben wir im Village auch einen Handcraft-Markt besucht und tolle Souvenirs eingekauft. Mehrfach wurden Spendenboxen gefüllt, das Dorf und abschließend auch die lokale Schule besucht. Dort erhielten wir ausführliche Informationen über den Schulaufbau, das Bildungsprogramm und zum Abschied sangen einige Kinder fröhliche Lieder für uns. Interessant war zu sehen, wie die gesamte Schule zum Abschluss der Lunch-Pause auf dem Schulhof zum gemeinsamen Zähneputzen antrat. Solche Mundhygiene ist sicherlich unvorstellbar in Paris, London, Shanghai oder Essen.
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An unserem letzten Tag (03-Mar-2015) haben wir noch einmal in aller Ruhe den Pool, das Meer und unsere Hotelanlage genossen, bevor es ans Packen für den Weiterflug ging…
Auf besonderen Wunsch anbei auch noch Fotos von der Außen-Dusche (die sich allerdings in DE wohl kaum verwirklichen lassen wird…)
Der Hubschrauber holte uns morgens (04-Mar-2015) pünktlich um 07:00h ab und wir konnten nach herzlicher Verabschiedung noch einen wunderschönen Rückflug nach Nadi genießen…
Bye-bye Fiji… Vinaka für die unvergesslichen Stunden und Sonnenuntergänge….
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Nachtrag (17-Mar-2015):
Am 13. & 14. März zog ein Zyklon der Stärke 5 mit mehr als 300 km/h über die Südsee. Besonders betroffen war der Inselstaat Vanatua, aber auch die Salomonen sowie Fiji (hier die Mamanuken zu denen auch Tokoriki gehört). Dort waren erhebliche Stürme und Regenfälle zu verzeichnen… Mann haben wir ein Glück gehabt!!!









































































