Heute verlassen wir den Peloponnes und fahren über den Golf von Korinth an dessen Nordseite auf dem griechischen Festland.
Doch zunächst eine Stunde Autofahrt auf einer nahezu leeren, neu gebauten und Maut-pflichtigen Autobahn bis Patras. Patras ist die drittgrößte Stadt Griechenlands und ein wichtiger Verkehrsknoten nach Europa (sei es per Schiff oder auf der Strasse).
Wir hatten erst einmal einige Schwierigkeiten durch den chaotischen Verkehr der Altstadt zu navigieren und einen Parkplatz für unseren kleinen Toyota Yaris zu finden. Haben wir dann doch noch geschafft und sind dann erst einmal zum Bummel durch die Fußgängerzone aufgebrochen.
Irgendwie sind wir dann in einigen Geschäften beim Shopping „hängen geblieben“ und haben unsere Zeit nicht für die antiken Schätze der Stadt genutzt… was soll‘s… uns fehlen nun in unserer Sammlung: ein Castle, ein Amphitheater und eine große orthodoxe Kirche…
Dafür haben wir nette Dinge zu günstigsten Preisen erstanden und Dolce Vita auf dem zentralen Platz der Altstadt genossen…
Weiter ging es dann über die Rio-Andirrio-Brücke am Ende des Golfes von Korinth auf das griechische Festland. Mautgebühren nur für die Brücke: € 15,90 (= stolzer Preis).
Hintergrund: die Brücke wurde 2004 eröffnet und verbindet Andirrio am Nordufer mit Rio auf dem Peloponnes, acht Kilometer östlich von Patras. Sie erregte Aufsehen, weil es lange für unmöglich gehalten wurde, eine Brücke in einem Erdbebengebiet über eine 2,5 km breite und 65 m tiefe Meerenge ohne stabilen Boden zu bauen.
Die von vier Pylonen getragene Schrägseilbrücke mit fächerförmigen Seilanordnungen hat in jeder Richtung zwei Fahrbahnen mit einer Standspur sowie einen Fußgänger- und Radfahrerweg außerhalb der Seilbefestigungen.[2]
Auf der Basis der Länge der Hauptbrücke ist sie die zweitlängste Schrägseilbrücke der Welt.
Entlang des wunderschönen Golfes von Korinth ging es nun zurück nach Osten bis zum kleinen Örtchen Galaxidi wo wir für zwei Nächte bleiben werden. Von hier aus werden wir zunächst nach Delphi fahren und dann zu den Meteora-Klöstern im Norden.












