Vor Sonnenaufgang ging es zum Bootsanleger am Irrawaddy Fluß wo zu dieser frühen Stunde bereist einiges los war. Dutzende nicht ausgeschlafene Touristen und mindestens genau so viele Kofferträger waren am steilen staubigen Abstieg unterwegs. Die Landungsbrücke bestand aus einem 25 cm breiten Brett welches man vorsichtig überschreiten musste.
Kurz nach Ablegen ging die Sonne auf und hüllte die Umgebung in ein warmes gelbes Licht. Trotz der erheblichen Morgenfrische saßen nahezu alle Passagiere an Deck und waren mächtig gespannt auf die Sehenswürdigkeiten an denen wir vorbeigleiten würden.
Das Schiff (Malihka2) fuhr mit erstaunlicher Geschwindigkeit und bereits nach kurzer Zeit kamen wir an Sagaing vorbei, welches sich als Höhepunkt des Tages herausstellen sollte.
Aus dem Irrawaddy ragten an vielen Stellen große Sandbänke hervor und der Kapitän fuhr daher vorsichtig im Zickzack um diesen Hindernissen auszuweichen.
Im Laufe des Tages wurde es sehr heiß auf dem Sonnendeck und viele Passagiere zogen sich daher unter Deck zurück. Dort allerdings hatte die Crew die Klimaanlagen angeschaltet und es konnte keine vernünftige Temperaturregelung vorgenommen werden. Daher pendelten die meisten Fahrgäste immer wieder zwischen ‚Kühlschrank’ und ‚Backofen’ hin und her.
Nach 10 Stunden Fahrt erreichten wir dann Bagan welches uns mit vielen Pagoden am Ufer begrüßte.




























