Bagan ist die historische Königsstadt eines untergegangenen Reiches, welches zwischen dem 9. Und dem 13. Jahrhundert Zentralbirma beherrschte. Zu dieser Zeit entstanden mehrere Tausend Pagoden, Tempel und Klöster, von denen heute noch mehr als 2000 erhalten sind.
Bagan lag an dem Schnittpunkt der Handelsstraßen zwischen Indien und China und entwickelte sich zu einem buddhistischen Zentrum in dieser Region. Erobert durch die Mongolen unter Kublai Khan verlor es seinen Einfluss und wurde nach und nach verlassen.
Die Shwe zi gone Pagoda aus dem 11. Jahrhundert ist der Prototyp für alle Glockenform-Stupa in Myanmar. Diese Pagode (und drei weitere) wurden gebaut um die Stadtgrenzen zu markieren und um jeweils eine von 4 Zahn-Repliken Buddhas aufzubewahren.
Bagan – Shwe zi gon Pagoda; Eingangsbereich
Bagan – Shwe zi gon Pagoda; Eingangsbereich
Bagan – Shwe zi gon Pagoda; aus dem 11. Jahrhundert; hat Reliquie (Knochen und Zahn) vom Buddha eingebaut
Bagan – Shwe zi gon Pagoda; ca 50 Meter hoch und jeweils ca 50 Meter Seitenlänge
Bagan – Shwe zi gon Pagoda;
schöne Buddha-Figur in der Shwe zi gon Pagoda; Bagan
schöne Buddha-Figur in der Shwe zi gon Pagoda; Bagan
Bagan – Shwe zi gon Pagoda;
Red & Blue Dot in Bagan vor der Shwe zi gon Pagoda;
Händler Bagan – Shwe zi gon Pagoda;
Auf dem Weg zu unserem zweiten Besichtigungspunkt hatten wir die Gelegenheit einem Novizenfest zuzuschauen. Jungens in unterschiedlichem Alter wurden – begleitet von ihren Familien – unter lautstarkem Getöse der Klosterschule übergeben. Dieses sehr farbenfrohe Fest kostet den Eltern sehr viel Geld. Daher legen die Familien zusammen und feiern gemeinsam den Beginn der Novizenzeit.
Bagan – Novizenfest; Glücksfall, dass einige junge Burmesen als Novizen in das lokale Kloster eingeführt werden. Sie erhalten dort eine Ausbildung und entscheiden später, ob sie im Kloster bleiben wollen.
Bagan – Novizenfest; Glücksfall, dass einige junge Burmesen als Novizen in das lokale Kloster eingeführt werden.
Bagan – Novizenfest; Glücksfall, dass einige junge Burmesen als Novizen in das lokale Kloster eingeführt werden.
Bagan – Novizenfest; Glücksfall, dass einige junge Burmesen als Novizen in das lokale Kloster eingeführt werden.
Bagan – Novizenfest; Glücksfall, dass einige junge Burmesen als Novizen in das lokale Kloster eingeführt werden.
Bagan – Novizenfest; Glücksfall, dass einige junge Burmesen als Novizen in das lokale Kloster eingeführt werden.
Bagan – Novizenfest; Glücksfall, dass einige junge Burmesen als Novizen in das lokale Kloster eingeführt werden. Bestellte Fröhlichkeit
bestellte Fröhlichkeit beim Novizenfest; Glücksfall, dass einige junge Burmesen als Novizen in das lokale Kloster eingeführt werden.
Bagan – Novizenfest; Glücksfall, dass einige junge Burmesen als Novizen in das lokale Kloster eingeführt werden. Fröhlich geht anders, oder?
Bagan – Novizenfest; die Ochsen waren ganz schön schnell…
Der aus dem 13. Jahrhundert stammende Tempel Gubyaukgyi beinhaltet sehr schöne Freskenmalereien aus dem Leben Buddhas (Fotos leider nicht erlaubt).
Der Klosterkomplex Htilominlo ist ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert und weist auch sehr schöne Wandmalereien und Steinschnitzereien aus.
Bagan – Klosterkomplex Htilominlo
Bagan – Klosterkomplex Htilominlo; Besteigung der Stupa
Bagan – Klosterkomplex Htilominlo; Übersicht über die Ebene auf der bis zu 5.000 Pagoden und Stupas stehen…
Bagan – Klosterkomplex Htilominlo; Übersicht über die Ebene auf der bis zu 5.000 Pagoden und Stupas stehen…
Bagan – Klosterkomplex Htilominlo; Übersicht über die Ebene auf der bis zu 5.000 Pagoden und Stupas stehen…
Bagan – Klosterkomplex Htilominlo; Übersicht über die Ebene auf der bis zu 5.000 Pagoden und Stupas stehen…
Bagan – Klosterkomplex Htilominlo;
Bagan – Klosterkomplex Htilominlo; Übersicht über die Ebene auf der bis zu 5.000 Pagoden und Stupas stehen…
Bagan – Klosterkomplex Htilominlo; Übersicht über die Ebene auf der bis zu 5.000 Pagoden und Stupas stehen…
Red Dot am Klosterkomplex Htilominlo;
Bagan – Klosterkomplex Htilominlo; Übersicht über die Ebene auf der bis zu 5.000 Pagoden und Stupas stehen…
Bagan – Klosterkomplex Htilominlo; Übersicht über die Ebene auf der bis zu 5.000 Pagoden und Stupas stehen…
Die Ordinationshalle Upali Thein eines ehemaligen Klosters aus dem 11. Jahrhundert weist auch sehr schöne Malereien aus dem 17. Jahrhundert aus.
Bagan – Ordinationshalle Upali Thein aus dem 13. Jahrhundert
Bagan – Ordinationshalle Upali Thein aus dem 13. Jahrhundert
Bagan – Ordinationshalle Upali Thein aus dem 13. Jahrhundert
Umgebung der Ordinationshalle Upali Thein
Umgebung der Ordinationshalle Upali Thein
Anne beim ‚Jagen’…Umgebung der Ordinationshalle Upali Thein
Red Dot schwitzt…Umgebung der Ordinationshalle Upali Thein
Umgebung der Ordinationshalle Upali Thein
Umgebung der Ordinationshalle Upali Thein
Bagan – Ordinationshalle Upali Thein aus dem 13. Jahrhundert
Nach einer langen Lunchpause besuchten wir noch einige Tempel und Pagoden bevor wir eine einstündige Kutschfahrt durch Old Bagan und die angrenzenden Pagoden machten. Unser Kutscher Soe Soe erklärte uns das Leben der Dorfbewohner und einige Hintergründe zum Dorfleben.
Bagan – Yummy Myanmar Food at Lunch Time
Bagan – Yummy Myanmar Food at Lunch Time
Bagan – Yummy Myanmar Food at Lunch Time
Bagan – Horse Cart Tour auf der Ebene
Bagan – Horse Cart Tour auf der Ebene
Bagan – Horse Cart Tour auf der Ebene
Bagan – Horse Cart Tour auf der Ebene; Teakholz-Tempe
Bagan – Horse Cart Tour auf der Ebene; Teakholz-Tempel
Bagan – Horse Cart Tour auf der Ebene
Bagan – Horse Cart Tour auf der Ebene
Bagan – Horse Cart Tour auf der Ebene
Bagan – Horse Cart Tour auf der Ebene
Interessant ist übrigens, dass man große Bereiche von Bagan zur ‚Plastic Bag Free Zone’ erklärt hat. Jeden Samstag machen sich ganze Heerscharen von Freiwilligen auf den Weg und sammeln die Tüten ein. Leider werden diese an einer Sammelstelle verbrannt und somit gelangen ggf schädliche Stoffe ungefiltert in die Umwelt… Nun ja, jeder Anfang ist schwer. Auf jeden Fall erkennt man den Unterschied der Plastiktüten-freien Gebiete ganz deutlich…
Zur Betrachtung des Sonnenunterganges ging es dann auf eine der 10 für diesen Zweck zugelassenen Pagoden. Der Andrang auf dieser Pagode war wirklich riesig. Nach einer Fotorunde machten wir uns vor dem Sonnenuntergang auf den Rückweg….
Bagan – In Erwartung des Sonnenunterganges auf einer hohen Pagode
Bagan – In Erwartung des Sonnenunterganges auf einer hohen Pagode
Bagan – In Erwartung des Sonnenunterganges auf einer hohen Pagode
Bagan – In Erwartung des Sonnenunterganges auf einer hohen Pagode
Bagan – In Erwartung des Sonnenunterganges auf einer hohen Pagode
Bagan – In Erwartung des Sonnenunterganges auf einer hohen Pagode
Bagan – In Erwartung des Sonnenunterganges auf einer hohen Pagode
Unterwegs hielten wir noch in einer Lackwaren-Fabrik an (wir waren die einzigen Besucher) und ließen uns die extrem langwierige Kunst der Herstellung erklären. Aus der Milch des Gummibaumes wird in einem langen Oxidationsverfahren eine zähe schwarze Masse gewonnen, die in 18 Schichten z.B. auf geflochtene oder getischlerte Gegenstände aufgetragen wird. Dazu kommen noch schichten für die unterschiedlichen Farben. Sodann werden aus diesen Schichten die Motive herausgekratzt und zum Schluss versiegelt. Extrem zeitaufwendig… aber wunderschön.
Bagan – Herstellung von Lackwaren im Mehrschichtverfahren
Bagan – Herstellung von Lackwaren im Mehrschichtverfahren
Bagan – Herstellung von Lackwaren im Mehrschichtverfahren