Sonntag, 29-Jan-2023 – nach Auckland…


In der Nacht hatte es weiter geregnet, aber zum Zeitpunkt unserer Abreise war das Wetter ok… durch Paihia und vorbei an Kawakawa mit den Hundertwasser-Toiletten ging es ohne große Probleme bis nach Whangarei. Sonntag morgen, wenig Verkehr und kaum LKWs…

Dann wurden wir allerdings umgeleitet. Der Highway SH1 (quasi die Verkehrsader in den Norden) war gesperrt wegen der starken Regenfälle der letzten Tage. Wir wurden über das Landesinnere und den Highway 16 umgeleitet. Eine landschaftlich sehr schöne und hügelige Strecke. Allerdings sehr kurvenreich und vielfach nur mit 60 km/h zu befahren. Machte ca 30 Minuten längere Reisezeit aus.

Je näher wir Auckland kamen um so mehr konnte man die Schäden und Auswirkungen des freitäglichen Sturmes erkennen… Wasserlachen, weggespültes Geröll, Äste und Dreck, Böschungsabgänge und Schilder die auf gesperrte Strassen hinwiesen.

Mit am stärksten betroffen ist ein Stadtteil namens Albany, der im Norden Aucklands liegt sowie der Flughafen im Süden der Stadt. Normalerweise wären wir durch Albany gefahren, aber die Navigation leitete uns um in den Nordwesten Aucklands wo unser Hotel für die nächsten 3 Tage liegt. Das Hotel liegt landschaftlich sehr schön gelegen in einem Regionalpark mit einer tollen Aussicht ins Tal und zur Küste. Direkt ab dem Hotel gehen viele Wanderwege los und an der Küste liegt der Surferort Piha.

Davon war leider nichts zu sehen. Eine undurchdringliche Nebelwand lag am Berg und man konnte keine 50 Meter weit sehen… von Wandern ganz zu schweigen… der gesamte Boden ist derartige durchnässt und aufgeweicht…

Am Abend erfuhren wir dann, dass der Flughafen Auckland seine seit Freitag ausgesetzten internationalen Flüge wieder aufgenommen hat. Die Abfertigungshalle hatte voll unter Wasser gestanden und die Elektronik beschädigt. Ebenso wurde die Beleuchtung der Runway in Mitleidenschaft gezogen. Hier ein paar Fotos aus der lokalen Presse…

In Auckland wurde der Ausnahmezustand verhängt und die Bevölkerung wird regelmässig über Mobiltelefone gewarnt und informiert (was bei uns in DE nicht so ganz gut klappte…). 

Wir werden jetzt erst einmal abwarten wie sich das Wetter in den nächsten Tagen entwickelt… auf jeden Fall ist der Blick ins Tal klarer geworden…

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