Heute sind wir nach dem gestrigen anstrengen Tag etwas später losgefahren. Über den Fluß und mit Skytrain und Metro sind wir zum Viertel Hua Lamphong gefahren. Auf der Strasse stehend nach dem Weg suchend sprachen uns hínter einander zwei Thais an… sie versuchten uns glaubhaft zu machen, dass in Chinatown alle Geschäfte geschlossen seien und erst um 14:00h oder sogar 18:00h öffnen würden… auch der Tempel Wat Traimit wäre wegen eines hohen buddhistischen Feiertages bis 13:00h geschlossen und wir sollten doch mit ihnen lieber zum Fluß gehen und dort ein Boot für den Flower Market buchen…
Da der Tempel Wat Traimit ’nur um die Ecke‘ war ließen wir uns uns nicht beirren… und richtig: am Tempel herrschte ein reger Betrieb. Keine buddhistischen Gläubigen sondern mindestens 6 Busse mit Reisenden vom ‚Mein Schiff‘. Ohne Probleme kam man in den Tempel und auch die sonst strengen Kleidervorschriften waren wohl gelockert worden. Kurze Hosen waren kein Problem!
Das neu errichtete Wat Traimit hat als größte Sehenswürdigkeit einen massiv goldenen Buddha mit einem Gewicht von 5,5 to (!) anzubieten… die Buddhafigur sollte vor Jahren repariert werden und durch einen Unfall entdeckte man unter der reparaturfälligen Außenhülle aus Gips den vollgoldenen Korpus. Jetzt steht der Buddha in einem neuen für ihn gebauten Marmorhaus…
Nach dem Besuch des Tempels ging es ‚um die Ecke‘ in die Chinatown. Dort waren zwar einige Geschäfte geschlossen aber auf dem Street Market war der Teufel los. Auch wir stürzten uns in die Menge und liessen uns durch die Einkaufsgassen treiben… es ist immer wieder beeindruckend auf derartigen Märkten zu sehen, was man so alles an nützlichen und unnützigen Sachen und Dingen kaufen kann! Und alles kommt aus China…
Am Nachmittag sind wir dann etwas erschlagen und mit einigen Plastiktaschen versehen zunächst per TukTuk bis zum Bahnhof Hua Lamphong ‚gedüst‘ und dann mit der MRT und dem Skytrain zurückgefahren in unser stilles Hotel…



























