Sonntag, 03-May-2026 – Heimreise…


Pünktlich um 05:00h morgens (total ‚unchristliche‘ Zeit!) wurden wir von Gianni abgeholt. Abholung war via Booking.com vorgebracht… empfehlenswert! Ein bequemer Volvo Kombi und total leere Strassen in Athen ermöglichten eine Anfahrt zum Flughafen in 30 Minuten…

Die Gepäckaufgabe bei AEGEAN war auf dem neuesten Stand, d.h. wir durften mit die Bordkarte die Kofferaufkleber selbst ausdrucken und anbringen und ruckzuck war dieses Thema erledigt. Nach der ebenfalls zügigen Sicherheitskontrolle konnten wir uns einem ausgiebigen Frühstück widmen…

Um 07:55h Ortszeit verliessen wir Athen. Da das Flugzeug nicht komplett ausgebucht war konnte ein Sitzplatz mit großer Beinfreiheit im EXIT-Bereich genutzt werden. Super!

Kleines Schläfchen… Bordverpflegung und schon waren wir um 10:00h (also 10 Minuten vor der geplanten Ankunft) in Hamburg. Gepäck kam auch ganz schnell und schon ging es mit dem eigenen Fahrzeug wieder zurück nach Stelle…

Insgesamt gesehen ein schöner und interessanter Urlaub…. viel gesehen und gelernt… allerdings hinsichtlich der griechischen Küche haben wir doch einiges an Gewöhnungsbedarf… Daheim gehen wir recht selten „zum Griechen“… uns ist die Küche zu fleisch-lastig… die Speisekarten in Griechenland sind irgendwie alle identisch… Tsaiziki, Fleischbällchen in Tomatensoße, griechischer Salat, Souvlaki vom Huhn oder Schwein, Spieße vom Huhn oder Schwein, Gyros vom Huhn oder Schwein und zudem Lammkoteletts. Fisch meist Kalamari, Sardinen und Dorade…

Nach knapp drei Wochen „beim Griechen“ sehnt man sich nach etwas mehr Abwechslung und man kommt schon mal in Versuchung zu einem Italiener oder gar Chinesen zu gehen…

Hinsichtlich Athen muss man kritisch anmerken, dass zwar rund um die Akropolis alles auf Hochglanz poliert wird (was man bei einem Eintritt von € 30 pro Person wohl auch verlangen kann)… wenn man sich davon entfernt, dann wird es doch ziemlich dreckig und manche Viertel kann man nur mit dem Attribut „heruntergekommen“ versehen… viel Müll, Graffiti und kaputte Gehwege und Strassen…

Ein  besonderes Kapitel sind in Athen die Restaurationspreise… Cappuccino für € 5,00 sind normal, Pizza Margarita (wenn man sie möchte) für € 16 sind schon fast amerikanische Verhältnisse und eine Kugel Eis für € 3.00 sind keine Seltenheit… In den ländlichen Bereichen ist es etwas aufgeräumter und was die Nahrungsaufnahme anbelangt durchaus günstiger… mindestens ein Drittel günstiger.

Noch eine Anmerkung zu den Eintrittspreisen in den „archäologischen Parks“ wie man die Sehenswürdigkeiten hier nennt (Preise pro Person): Akropolis € 30, Kathedrale Athen € 6, Alt-Korinth € 20, Mykene € 20, Epidaurus € 20, Olympia € 20, Castle Nafplio € 20, Delphi € 20,  Meteora (je Kloster) € 10 … usw usw…  

Gott-sei-Dank bekommt man als Senior aus der EU (gegen Vorlage des Ausweises verbunden mit strenger Kontrolle) einen Rabatt von 50 % und dennoch kumulieren sich die Eintrittsgelder für zwei Personen auf mehrere Hundert Euro… Bildung kostet halt… in den Kirchen und Klöster gibt es keinen Rabatt, dafür sind die Preise nur halb so hoch (aber in Cash bitte!).

Mal sehen, wann wir ein weiteres Mal nach Griechenland fahren…

 

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