Heute stand eine verhältnismässig kurze Reiseetappe an. Nur etwas über 300 Kilometer… Daher sind wir erst um kurz nach 09:00h aufgebrochen. Die ersten 45 Minuten gingen wieder durch die schöne Bergwelt des Baskenlandes wo wir uns irgendwie wie in den Alpen fühlten. Danach auf der französischen Seite ging es schnurgerade von Bayonne in Richtung Bordeaux. Viele LKW’s waren hier noch Nord und Süd unterwegs, allerdings auf durchgehend 3-spuriger Autobahn. Unterbrochen wurde das recht eintönige Landschaftsbild nur durch eine hohe Anzahl an Mountstationen, an denen immer nur kleine Beträge gezahlt werden mussten.
Da wir erst um 15:00h im Hotel einchecken konnten haben wir uns unterwegs zwei Ziele zur Besichtigung festgelegt:
- zum einen die weltbekannte Düne von Pilat Plage und
- zum anderen den Ort Arcachon.
Die Düne von Pilat Plage ist die höchste Wanderdüne Europas. Sie hat einen Nord-Süd-Verlauf und ist bis zu 110 Meter hoch, 500 Meter breit, etwa 2,7 Kilometer lang (geschätztes Volumen 60 Millionen Kubikmeter) und liegt an der Meeresöffnung des Bassin d’Arcachon. Riesige Parkplätze an ihrem Fuße lassen erahnen, was hier zur Ferienzeit los ist.
Unmittelbar hinter den Parkplätzen geht es steil die Düne hinauf… dies war echter Sport, denn durch den Sand rutscht man mit jedem Schritt einen halben Schritt wieder zurück… Gut, dass es noch nicht ganz so heiß war (lediglich 20 Grad). Trotzdem: man kommt schon ins Schwitzen…
Oben angekommen bietet sich eine grandiose Sicht auf das gegenüberliegende Cap Ferret und das Bassin von Arcachon. Wegen des Hochdruckgebietes PETER wehte der Wind recht heftig vom Land aufs Meer. Normalerweise ist die umgekehrt der Fall. Da lässt dann eine steife Brise von der Biscaya aufs Land. Dann stürzen sich Hunderte von Paraglidern die Düne hinab und landen nach mehr oder weniger langem Flug unten am Strand. Heute waren die Sportler nicht zu sehen, denn bei der heutigen Windkonstellation wären sie entweder aufs offene Meer geblasen worden oder sie wären in den Kiefernwäldern gelandet…
Der Abstieg war dann wieder fast Spass… es ging natürlich bedeutet schneller hinab als hinauf. Unten angekommen mussten wir erst einmal gefüllt eine halbe Tonne Sand aus en Schuhen und Strümpfen puhlen. Insgesamt war es eine schöner Spaß gewesen…
Übrigens war ich auf der Düne bereits einmal vor 47 oder 48 Jahren während eines gemeinsamen Urlaubes mit Martin Verboerg gewesen… hat sich viel verändert seit damals…
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Von Pilat Plage aus sind wir dann ‚um die Ecke‘ nach Arcachon gefahren und etwas am Hafen gebummelt…. das Wetter war richtig toll! Sonnenschein und 22 Grad… herrlich!
Natürlich gab es nach dem sportlichen Aufstieg auch noch eine leckere Stärkung in einem netten Restaurant…
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