Wieder einmal eine frühe Abreise…eine erlebnisreiche Fahrt erwartete uns!
Teil 2 der Reise: von Trisuli/Nepal nach Jilong/Tibet und in den nächsten Tagen weiter nach Lhasa….
Auf abenteuerlichen Strecken ging es durch eine atemberaubende Gebirgslandschaft… die heutige Strasse toppte wirklich alles was wir bis dato in Nepal erlebt haben.
Unser hochrädriger Bus schaukelte uns Stunde um Stunde im ersten Gang über eine unbefestigte einspurige sehr staubige Piste. Vorbei an riesigen Baustellen wo neue Brücken, Tunnel, Wasserkraftwerke und Stromleitungen gebaut wurden.
Schwer beladene LKW und Motorradfahrer waren die häufigsten Verkehrsteilnehmer mit denen wir uns die Strecke teilten. Immer wieder tauchten Checkpoints auf wo unser Fahrer uns anmelden musste.
Dann endlich tauchte die nepalesische Grenzstation auf. Die Passkontrolle mit dem Ausreisestempel ging schnell von statten. Dann noch eine Kofferkontrolle durch die nepalesischen Beamten und wir konnten die Grenze zu China überqueren wo bereits Grenzbeamte und unser tibetischer Führer Zhou auf uns warteten.
Tja und dann begann eine nervenaufreibende und zeitraubende Einreise. Wärmebildkameras kontrollierten unsere Körpertemperatur. Sodann wurden unsere Mobiltelefone kontrolliert. Gesucht wurden Dalai Lama Fotos und alles was mit der tibetischen Freiheitsbewegung zu tun haben könnte. Ebenso waren alle Arten von Büchern von größtem Interesse. Natürlich wurde der gesamte Koffer inspiziert. Dann kam die Passkontrolle, das obligatorische Foto und die Abnahme aller 10 Fingerabdrücke. Und zu guter letzt wurden dann Handgepäck sowie der Koffer noch einmal geröntgt.
Leider wurde bei einem Mitreisenden ein Dalai Lama Foto gefunden was zu einer Spezialbehandlung führte. Er wurden nachrichtentechnisch erfasst und ein noch bestehendes Einzelvisum wurde ungültig gemacht. Es könnte sein, dass er zukünftig kein Einreisevisa mehr bekommt…
Nach 2,5 Stunden waren wir durch mit den Prozeduren und auf modernen Straßen ging es nach Jilong wo wir auf 2.620 m ASL unser Hotel bezogen. Unterwegs mussten wir noch zweimal den Bus mit unseren Reisepässen verlassen und uns an entsprechenden Checkpoints ausweisen. Im Hotel wurden unsere Reisepässe eingesammelt und unsere Reiseleiter mussten zur lokalen Polizeistation um uns anzumelden.
Das Hotel ist modern eingerichtet und die Zimmer sind geräumig. Leider gibt es keine Heizung im Raum was bei Raumtemperaturen unter 10 Grad doch etwas unangenehm ist. Allerdings haben die Betten Heizdecken was hilfreich ist. Die Nacht wird aber trotzdem in Skiunterwäsche und mit Mütze verbracht. Mal sehen was uns morgen so erwartet….
Trotz der Kälte haben wir noch einen kleinen Bummel durch den Ort gemacht. War allerdings nicht viel los…der Tempel war auch schon geschlossen… da haben wir uns dann doch lieber ins kalte Hotel zurückgezogen. Beim Abendessen herrschte eine Raumtemperatur von 13 Grad im Restaurant….
























































