Mit der S-Bahn fuhren wir hinaus zu den alten Tempeln von Kamakura…
Kamakura war von 1192 bis 1333 Hauptstadt des damaligen Japans. Der Herrscher dieser Region konnte (nachdem er viele andere Fürsten besiegt hatte) beim Tenno das sog. Shogunat durchsetzen. D.h. er wurde Shogun und übte die politische Macht aus welche von ihm auf seine Nachkommen vererbt wurde. Zu dieser Zeit entstand auch der bis heute lebende „Samurai-Kult“.
In Kamakura befinden sich zahlreiche buddhistische Tempel und Shintō-Schreine. Am bekanntesten ist der Kōtoku-in mit der ab 1252 errichteten monumentalen Bronzestatue des Amida-Buddha, gewöhnlich „Daibutsu“ genannt. 1498 zerstörte ein Tsunami den ungefähr 860 m vom Strand entfernten Tempel und die den Großen Buddha umgebende Halle, seitdem steht die Figur frei.
Darüber hinaus sehr schön ist der Hase-dera Tempel, der den größten Holz-Buddha Japans beherbergt… Fotos leider nicht erlaubt… daher hier eins aus dem Internet
Im Anschluß an das Besichtigungsprogramm haben wir Mittag gegessen bei einem Sushi-Meister der mit unglaublicher Fingerfertigkeit die frischen Sushis erstellte. Neben den bekannten Fischarten wie Lachs und Thunfisch gab es Krabben und auch Seeigelfleisch… letzteres schmeckte etwas gewöhnungsbedürftig, aber ansonsten sehr lecker.
So gestärkt hatten wir dann Freizeit in Kamakura. Der Ort lebt vom Tourismus und ist insbesondere bei den Tokiotern als Nahausflugsziel sehr beliebt. Dementsprechend voll war es an einem Samstag mit Sonnenschein… wir sind mit dem Bus an den Strand gefahren um den Menschenmassen in der Innenstadt aus dem Wege zu gehen…Cappuccino-Pause gemacht!
Zurück ging es mit der S-Bahn zum Hotel, Gepäck aufnehmen und dann per Schnellzug vom Außenbereich Tokyos direkt ins Herz der Mega-City. Als wir dort ankamen herrschte bereits Dunkelheit. Allerdings genossen wir die beeindruckende Stadtszenerie mit dem wunderschönen Hauptbahnhof (Tokyo Station) und den vielen Hochhäusern.
Unser im Stadtteil Akasaka gelegenes Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum Harry-Potter-Cafe und seinem Theater (für das Musical). Dies ist eine Art „Wallfahrtsort“ für Millionen Harry-Potter-Fans aus ganz Asien… interessant anzusehen…
Morgen werden wir dann diese Wahnsinns-Stadt bei Tageslicht „erobern“….






















































