Beim Auschecken aus unserer Lodge kamen wir in ein vertieftes ‚Biker-Gespräch’ mit Noel unserem Gastgeber. Er und seine Frau Ruby sind 2008/2009 für ein Jahr lang mit einem Motorrad der Marke ‚Victory’ (vorher nie gehört!) durch die USA, Kanada und 34 Länder in Europa gefahren. 67.000 Kilometer am Stück.
Natürlich bekamen wir das Pracht-Bike auch in der Garage gezeigt…. Schon ein tolles Bike, allerdings auch keine Leichtfeder bei 400 kg Gewicht!….

Nachlesen kann man die Details der Tour unter www.bumsonbikes.co.nz . Noel und Ruby wollen nun ihr Resort verkaufen, in den Ruhestand gehen und noch viel mit dem Motorrad in NZ sowie den USA reisen (auf gar keinen Fall in Australien und Kanada, da sie diese Länder nicht wirklich mögen. Zu eintönig!)
Nach so viel ‚Biker-Latein’ bekamen wir auch noch Ratschläge für unsere weitere Fahrt und machten uns – wieder einmal im Regen – auf den Weg. Entlang der Kauri-Coast ging es zunächst in den Waipoua Forest, der bekannt ist für seine riesigen Kauri-Bäume. Trotz des Regens und des Nebels versuchten wir uns einige der Sehenswürdigkeiten anzusehen, was allerdings nicht gerade viel Freude bereitete.
Im Laufe des späten Vormittags ließ der Regen nach und die Sonne schaffte es auch, den Nebel wegzuräumen.
Als wir mit der Fähre über den Hokianga-Harbour setzten hatten wir prächtigen Sonnenschein (allerdings mit sehr starken und kalten Südwind).
Am frühen Nachmittag kamen wir in Ahipara unserem heutigen Tagesziel an. Hier beginnt der bekannte und eigentlich wunderschöne ‚90-Miles-Beach’, der entgegen seiner Bezeichnung „nur“ ca 100 Kilometer lang ist. Dieser Strand kann und wird mit allen möglichen Gefährten befahren. Vom SUV über Quads, Gelände-Bikes und Strandsegler ist alles vertreten (und erlaubt!). Aus Umweltgesichtspunkten sind die Motorfahrzeuge nicht wirklich zu befürworten und das Bewusstsein hierfür muss noch ein wenig geschärft werden!





























