Heute Morgen war das Wetter leider etwas „grau“… genauer gesagt stark bewölkt, keine Sonne und recht kühl unter den Wolken.
Dennoch machten wir uns noch einmal auf den Weg zur Hochebene (bzw. dem Hochmoor) zwischen Fanal und Rabacal. Leider trafen wir auf der gesamten Strecke einen sehr starken Nebel mit sehr kurzen Sichtweiten an. Zudem war der aus den Wolken kommende Niederschlag ergiebig. Die Wanderer, die wir unterwegs sahen marschierten alle mit Regenjacken oder Schirmen…
Anstelle uns zu ihnen zu gesellen entschieden wir uns dazu, auf der anderen Seite der Insel die Berge hinab zu fahren ans Meer. In den sog. „Südwesten Madeiras“… Calheta Beach haben wir uns als Ziel ausgesucht. Im Örtchen Calheta hat man einen künstlichen Sandstrand angeschüttet und lockt damit die Urlauber… rund um den Ort gibt es die meisten Sonnenstunden auf Madeira und daher ist dieser Ort sehr beliebt. Ganz nett gestaltet… und mit 23 Grad angenehm warm!
Im Anschluss daran ging es weiter nach Paul do Mar, einem kleinen aber sehr adretten kleinen Fischerort… auch hier hat die Landflucht seinen Tribut gefordert und daher stehen einige – teilweise herrschaftliche – Häuser zum Verkauf…
Auf dem westlichsten Punkt Madeiras steht das Ponta do Pargo Lighthouse 375 Meter über dem Meer… es ist heute noch in Betrieb und hat eine Sichtweite von 28 Seemeilen = 51,856 Kilometer…
Zum Abschluß des Tages sind zum winzigen nur 150 Seelen umfassenden Ort Achadas da Cruz gefahren. Der Ort hat als Attraktion eine Seilbahn (Teleferico) zu bieten, die 500 Meter senkrecht abfallend zum Meer hinab fährt. Dort unten am Meer haben die Einwohner des Ortes weitere landwirtschaftliche Flächen angelegt. Man kann mit der Seilbahn hinab fahren oder auch einen äußerst steilen Wanderweg benutzen…
Wir haben uns für Cappuccinos und Törtchen auf einer Aussichtsterrasse entschieden…
Morgen geht es dann wieder zurück nach Funchal, wo wir die verbleibenden Tage in der Altstadt wohnen werden… unseren Leihwagen werden wir morgen bereits wieder zurück geben.





















