Nusa Dua ist eine Resort-Area an der Südspitze Bali’s, ca 22 Kilometer von der Inselhauptstadt Denpasar und dem Flughafen entfernt. Der Resort-Bereich wurde in den 1970iger Jahren gegründet und auf einer Fläche von ca 350 Hektar wurden etwas mehr als zwanzig 5-Star-Luxus-Resorts angesiedelt.
Das erste mit ausländischem Kapital gebaute Resort ist das Melia Bali der spanischen Melia-Sol-Gruppe welches im Laufe der Jahre immer wieder erweitert und erneuert wurde. Kennzeichnend für Nusa Dua sind die langen weißen Sandstrände (die übrigens ohne Plastikmüll sind).
Ja, Nusa Dua ist eine Retorten-Urlaubsstadt – aber eine sehr schöne. Hier kann man alles betreiben was mit Wassersport zu tun hat und auch für Golfbegeisterte ist mit einem eigenen Golfplatz vorgesorgt. Ein großes Einkaufszentrum sowie Kinos und Theater gibt es auch. Natürlich werden eine Vielzahl von Ausflügen angeboten und man kann selbstverständlich mit Taxi oder Bus in die nördlich gelegenen Urlaubsorte (z.B. Kuta Beach = ‚Ballermann‘ von Bali, Jimbaran, Denpasar oder Sanur ) fahren. Verschiedene Veranstalter bieten auch Ganztages-Touren ins Hinterland von Bali an.
Wir erreichten die Halbinsel Badung (auf der Nusa Dua liegt) nach einer knapp 3-stündigen Autofahrt von Tejakula aus. Wegen der Bomben-Attentate die hier auf Bali in den Jahren 2002 (Kuta mit 202 Toten) und 2005 (Jimbaran mit 26 Toten) stattfanden ist der Resort-Bereich von Nusa Dua speziell über eine Zugangsstrasse abgeschottet und nur nach entsprechenden Sicherheitskontrollen erreichbar. Wir wurden sehr freundlich im Melia Bali empfangen und haben uns erst einmal in die Luxus-Welt des Resorts hineingleiten lassen…
Herrlichster Strand, ‚Badewannen‘-Meerwasser und eine kiilometerlange Promenade um am Meer zu laufen…. Touri – was willst Du mehr?
Das Melia-Resort bietet 5 verschiedene Restaurants, großzügige Poolanlagen, eigenen Hotelstrand, wunderschöne gepflegte Gartenanlage, verschiedenste tägliche Sportprogramme und jede Menge Spa-Anwendungen.
Also erst einmal relaxen…..

Bei unseren Spaziergängen stellten wir dann fest, dass in unseren Nachbar-Resorts (Hyatt, Marriott, Sofitel, Club Med…) nichts bis gar nichts los war. In unserem Hotel herrschte wenigstens noch einiges an Betrieb wenn auch die Auslastung aus Sicht des Hotelmanagers sicherlich nicht befriedigend sein wird.
Corona-Virus und Regenzeit = unlukrative Kombination!
Unter den vielen Strandverkäufern war uns ein Händler aufgefallen, der wunderschöne Flugdrachen in Form von Schiffen anbot. Zwei verschiedene Größen waren verfügbar und in verschiedenen Farben. Von extrem bunt bis schwarz mit Totenkopf-Fahne. Wir haben uns für letzteren in großer Ausfertigung entschieden und hoffen, dass er auch dem Moritz gefallen wird. Denn mit diesem will Opa ihn fliegen lassen….
Hinsichtlich des Zusammenbaus hat der Händler zwar eine Bauanleitung, aber um auf Nummer sicher zu gehen hat er einen Drachen auseinander gebaut und ich durfte den anschliessenden Zusammenbau filmen und der Händler kommentierte diesen. Damit dürfte einem Flugabenteuer in der Heimat nichts mehr entgegen stehen.
Ein kleines Problem gab es dann doch noch: der Drachen war so groß, dass er nicht in den Koffer passte. Also mußte er als Handgepäck mitgeführt und durch alle Gepäckkontrollen geschleust werden. Zudem musste aufgepasst werden, dass im Flugzeug in den ‚Handgepäck-Ablagen‘ niemand etwas schweres auf den Drachen legte. Hat aber alles geklappt und der Drachenbausatz kam wohlbehalten in Deutschland an. Nun muss nur noch darauf gewartet werden dass er – guter Wind vorausgesetzt – seinen Jungfernflug bestreitet.
Bitte mit rechter Maustaste auf die schwarze Fläche klicken und ‚Steuerung einblenden‘ auswählen. Dann den Film starten…





































Hallo ihr Zwei, habt ihr dort einen anderen Kalender? Bei uns war der 1.März ein Sonntag und der 29.02.20 ein Samstag. Weiterhin schöne Tage! LG Horst