Folgende Kategorien von Übernachtungsmöglichkeiten hatten für uns ausgesucht:
- Hotels in den größeren Städten
- Einige Motels auf dem Lande und
- Überwiegend B&B (Bed&Breakfast) Einrichtungen.
In den größeren Städten sind alle weltweit bekannten Hotelketten (Best Western, Hilton, Marriott, Sofitel, Mercure, IBIS etc.) vertreten. Zudem auch australische bzw lokale Anbieter (z.B. Rydges, Grand Chancellor). Die Hotels sind modern und auf dem letzten Standard eingerichtet. Ausreichend große Räume die vollklimatisiert sind, gutem Frühstücksbuffet, Internet und allem was man so braucht. Dusche/Bad und WC (= ensuite) sind selbstverständlich. Aufgefallen ist, dass die australischen und neuseeländischen Ketten eine kleine Küche bieten (2-Platten-Herd, Mikrowelle, Töpfe, Geschirr, Besteck etc.) für die Selbstversorgung (‚self-contained’).
Die Motels bieten in der Regel größere Räume mit Eßecke und Küche zur Selbstversorgung. Sind ebenerdig gebaut und das Auto parkt vor der Tür. Falls ein Frühstück angeboten wird, so wird dieses auf dem Zimmer serviert (meist als Continental Breakfast). Dusche/Bad und WC sind im Zimmer (ensuite). Auf dem Lande kann es auch mal Motels mit Gemeinschaftsbad und Gemeinschafts-WC geben
Bei den B&Bs geht es familiärer zu. Die B&B haben meist so um die 4 Doppelzimmer anzubieten, gemeinsame Eßgruppe und einen Aufenthaltsraum. Gemeinschaftsbad und Gemeinschafts-WC sind nicht selten. Wer es privater möchte, der muss ‚ensuite’ suchen bzw bestellen.
Insbesondere auf der Südinsel fiel uns wegen der nächtlichen Kälte unangenehm auf, dass die Häuser fast alle Einfachverglasung haben (Fenster waren morgens feucht und von innen beschlagen), es so gut wie keine Isolation an älteren Häusern gibt und die Beheizung der Zimmer ausschließlich elektrisch über Radiatoren oder Strahler vorgenommen wird. Man kennt hier keine Gas- oder Ölheizungen.
In allen Betten haben wir elektrische Heizdecken auf den Matratzen gefunden und in einem Hotel sogar Wärmflaschen (erst dann verstanden wir, warum in vielen Geschäften der Südinsel ‚Bettsocken’ angeboten wurden!)
In allen Übernachtungsmöglichkeiten haben wir Haartrockner vorgefunden die für unsere Bedürfnisse ausreichend waren. Wer von zuhause ein Super-Turbo-Powergerät mit 2500 Watt Leistung gewöhnt ist muss sich allerdings umstellen…
Bei fast allen Unterkünften (auch in den Hotels und Motels) war es möglich, seine Wäsche zu waschen (= ‚Guest Laundry’). Waschmaschinen, Wäschetrockner und Waschpulver standen zur Verfügung bzw konnten gegen Gebühr benutzt bz erstanden werden. Teuerste Gebühr war: 4 NZD für die Waschmaschine, 2 NZD für das Waschpulver und 2 NZD für den Trockner.
Bei vielen Übernachtungen haben wir auch ein Bügelbrett sowie ein Bügeleisen vorgefunden. Zudem hatten alle Betriebe einen Wasserkocher um sich Kaffee und Tee auf dem Zimmer zuzubereiten.
In allen Einrichtungen haben wir Seife, Shampoo, häufig Conditioner sowie Body Lotion in guter Qualität vorgefunden.
Man kann also mit wenig Gepäck fahren und sich unterwegs die Wäsche reinigen und aufbereiten.
Eine wesentliche und in Neuseeland vielfach genutzte Übernachtungsmöglichkeit (nämlich das Caming) haben wir von vorn herein ausgeschlossen. Weder Zelt noch Wohnmobil sind unsere Welt. Von beidem wird hier aber sehr stark Gebrauch gemacht.
Auch die Backpacker-Hostels mit ihren preiswerten Gemeinschaftszimmern (ab ca 25 NZD pro Nacht) kann man überall finden. Diese Alternative wurde von uns auch von Beginn an ausgeklammert.


