Montag, 27-Apr-2026 – Meteora-Klöster I


Bei strahlendem Sonnenschein ging es heute zur Besichtigung der berühmten Meteora-Klöster… diese sind spätestens seit dem James-Bond-Thriller „In tödlicher Mission“ (For Your Eyes Only) aus dem Jahre 1981 weltbekannt. Von den ehemals 24 Klöstern sind heute noch sechs bewohnt – zwei von Nonnen.

Bei der Besichtigung ist unbedingt zu beachten, dass alle Klöster jeweils an einem anderen Wochentag geschlossen haben. Also vorher erkundigen und planen… einen Ruhetag für die Mönche und Nonnen kann man bei dem Andrang der hier herrscht schon nachvollziehen… und: die Klöster sind nicht kostenlos zu haben sondern kosten mittlerweile Eintritt (und es gibt KEINEN Seniorenrabatt – wie anderswo).

Da wir echt früh unterwegs waren haben wir zuerst das größte Kloster (Monastary of Great Meteoron) für einen Besuch ausgesucht. Unser Vermieter hat uns den Tipp gegeben, bei dem davor gelegenen Kloster (Monastary of Varlaam) zu parken und das kurze Stück zum Great Meteoron zu laufen. Den Rat haben wir so befolgt und Glück gehabt bei der Parkplatzsuche. Ansonsten ist es hier echt schwer einen Platz zu finden.

Der Besuch des Meteoron gestaltete sich als sehr anstrengend und schweißtreibend. Man muss jede Menge Stufen bewältigen bevor man endlich in die heiligsten Gemäuer hinein gehen kann. Beim Betreten wird ist unbedingt auf die vorgegeben Kleidungsetikette zu achten. 

Tja, im Kloster an sich dann eine ziemliches Gedränge und Geschiebe… nur in den Vorräumen der Kirche darf man fotografieren. In der Kirche an sich gar nicht. Dies wird streng überwacht… ebenso im angeschlossenen Museum…

Alles in allem waren wir nur 45 Minuten im Kloster unterwegs… danach haben wir uns auf den Weg zum Varlaam Kloster gemacht und dort die gleichen Erfahrungen gesammelt….

Ehrlich gesagt lohnt sich die Besichtigung eines oder zwei Klosterkirchen da diese offensichtlich alle nach dem selben Schema ausgestattet sind: bis auf den letzten Quadratzentimeter mit der Leidesgeschichte Jesu und seiner Apostel und Heiligen ausgemalt. Mit viel Gold und bunten Farben sowie viel Weihrauch in der Luft…

Im Anschluß an das Varlaam-Kloster sind wir die Meteora-Runde (ca. 15 Kilometer) vorbei an den anderen Klöstern zu Ende gefahren und haben nach so viel kultureller Kost erst einmal in aller Ruhe die weltliche Kost in einem schönen Tavernen-Garten genossen.

Am Nachmittag haben wir in der Altstadt von Kalambaka eine byzantinische Kirche aus dem frühen 11. Jahrhundert besucht. Eigentlich hätte sie geschlossen sein sollen aber eine ältere Dame ließ uns für € 2 p.P hinein… und es durfte auch ein (!) Foto gemacht werden. Diese Kirche war die erste Ansiedlung in Kalambaka. Erst danach kamen die Klöster oben auf den Bergen. 

Morgen werden wir noch einmal den verbleibenden Teil der Klosterrunde angehen…

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