Um 09:15h machten wir uns auf den Weg ins 370 Kilometer entfernte Aarhus. Reine Fahrtzeit ca. 3,5 Stunden. Auf dem Weg dorthin wollten wir noch den kleinen Ort Jelling besuchen in dem ein bedeutendes Wikinger-Zentrum zu besuchen ist.
Durch den Elbtunnel und in Richtung Flensburg ging alles wunderbar. Sonniges Wetter, kein Stau, stockender Verkehr oder sonstige Probleme, obwohl ein lebhafter Reiseverkehr herrschte…
Kurz bevor die Autobahn nach Kiel abbiegt erwischte uns dann jedoch ein Stau! Unsere „Uschi“ (ja, so heißt das Navi) wollte uns noch herunter lotsen von der Autobahn, was wir aber ignorierten. Dies stellte sich allerdings als großer Fehler heraus, denn wir verbrachten die nächsten 01:45 Stunden stehend auf demselben Fleck. Totalsperrung wegen eines Unfalles… bei steigenden Temperaturen und knapp 31 Grad kein Vergnügen!
Hinter uns im Stau stand eine Motorradkolonne. Dies Jungs & Mädels waren noch schlimmer dran in ihren Lederkombis und den warmen Motoren unter sich… als Biker kommt man natürlich ins Gespräch und so erfuhren wir, dass die Gruppe (bestehend aus 32 Gästen und 4 Tourguides) auf dem Weg ans Nordkap waren und unbedingt in Kiel die Fähre nach Oslo erwischen mussten. Mit fortschreitender Verweildauer auf der Autobahn wurden die Tourguides immer unruhiger… Gott-sei-Dank ging es dann endlich weiter und die Motorradkolonne nahm mächtig Fahrt auf um den Ablegetermin noch zu erreichen.
Unser weiterer Weg nach Aarhus war dann noch geprägt von einem 15 Minuten Stau an der Grenze wo die Einreisenden einspurig durchgewinkt wurden und einem unmittelbar an der Grenze einsetzenden Regen mit stark fallenden Temperaturen.
Aus dem Besuch im Wikingerort Jelling wurde leider nichts und so fuhren wir durch nach Aarhus, wo wir um 15:45h ankamen. 6,5 Stunden sind wirklich keine gute Reisegeschwindigkeit für 370 Kilometer! Aber was soll’s: wir waren da und standen allerdings vor einem weiteren Problem.
Unser Hotel liegt direkt in der Innenstadt (quasi der Fußgängerzone) und wir mussten das Auto irgendwo lassen. Das Hotel empfiehlt ein nahegelegenes und äußerst interessantes Parkhaus namens „DOKK1„. Dorthin ging es dann mit dem Mini nachdem das Gepäck ausgeladen worden war.
Das besondere an dem Parkhaus ist die automatische „Lagerung“ des Auto irgendwo in den Tiefen des Parkhauses am Hafen. Also mal genau:
- man fährt den PKW in eine freie grün beleuchtete Parkbox.
- Zieht Handbremse an,
- die Antenne ein und
- schließt das Fahrzeug ab (bitte überprüfen, ob alle Personen oder Haustiere das Fahrzeug verlassen haben).
Dann geht man an einen Automaten außerhalb der Box, schiebt seine Kreditkarte hinein und beantwortet einige Fragen hinsichtlich des Zustandes des Auto. Dann verschwindet das Auto nach einen Rundherum-Scan und Foto wie von Geisterhand in den Tiefen des Parkhauses. Tagessatz DKK 250.00.
Mal sehen wie wir es wiederbekommen….
Nach dem Einchecken im Hotel sind wir dann noch etwas durch die Stadt gebummelt und sind dann in einem noblen Restaurant zum Essen gegangen…










