Heute stand ein richtig großes Highlight der gesamten Reise an: das Mount Everest Base Camp. Hierzu mussten wir von Shegar aus erst einmal über viele Pässe in den Qomolongma Nationalpark fahren.
Die letzte Strecke (ca. 30 Minuten Fahrtzeit) bis zum Base Camp wird dann im Pendelverkehr in umweltfreundlichen Elektrobussen zurückgelegt (alles ist SHOW!). Im Base Camp angekommen staunt man nicht schlecht über den dort ausgelegten Kunstrasen (damit es nicht so staubt) und die festen Hütten für die Sherpa und die Klettergäste…
Wegen des guten Wetters waren im Base Camp kaum Menschen anzutreffen. Offensichtlich hatten viele die Gelegenheit genutzt und waren zu Probetouren aufgebrochen. In den News hatten wir auch erfahren, dass die nepalesische Regierung beschlossen hat die Leichen und zurück gelassenen Ausrüstungsgegenstände am Mount Everest einsammeln zu lassen. Dazu wurden die Sherpa und eine spezielle Militäreinheit verpflichtet. Die Chinesen werden vielleicht vor Saisonbeginn eine ähnliche Kampagne…
Für die Tagestouristen war ein langer hölzerner Steg gebaut worden, den man bis zu einem guten Fotostop zurücklegen konnte. Neben uns waren nur sehr wenige andere Besucher vor Ort. Aus der Anzahl der geparkten E-Busse konnte man aber schliessen, was zur Hochsaison hier so los sein kann…
In der Höhe von über 5.400 Metern fällt wirklich jeder Schritt schwer und man muss schon ganz tief durchatmen um ausreichend Sauerstoff in die Lungen zu bekommen… sehr anstrengend.
Vom Mount Everest Base Camp fuhren wir die gesamte Strecke wieder zurück nach Shegar. Dann ging es erst in Richtung auf unser heutiges Tagesziel nach Shigatse.
Nach mehr als 11 Stunden Fahrt erreichten wir erschöpft und kulturell „überladen“ unser Tagesziel….













