Mittwoch, 18-Mai-2022 – Wittdün & Nebel


Pünktlich um 10:00h ging es bei schönstem Wetter in 30 Minuten mit dem Bus von Norddorf über Nebel nach Wittdün. Der Ort war ursprünglich eigentlich ’nur‘ der Fähranleger von Amrum, hat sich aber in den letzten Jahren wohl aber flächenmäßig und touristisch ausgedehnt. 

Wir schlenderten über die kurze und erst langsam erwachende Hauptstrasse mit einigen netten Läden bis zum Fähranleger. Von hier aus hatten wir eine klare Sicht auf den Sandstrand der gegenüberliegenden Insel Föhr. Weiter ging es um die Südspitze der Insel Amrum vorbei an Watten- und Dünenlandschaften wieder in Richtung Norden. Unser erstes Ziel – der Leuchtturm – lag zwischen Wittdün und dem sog. Süddorf.

Leider war der Leuchtturm geschlossen und so ging es weiter bis in den Ort Nebel, den wir bereits gestern besucht hatten. Diesmal kamen wir an der Kirche vorbei, deren Hauptattraktion der Friedhof mit den ‚erzählenden Grabsteinen‚ ist. Genau wie im Ort Nieblum (auf der Nachbarinsel Föhr) wurde von  angesehenen Bürgern deren Lebensgeschichte ist auf den Grabsteinen verewigt. Interessant…

Hauptziel unsere heutigen Besuches war allerdings das „Friesen-Cafè“ welches gestern Ruhetag hatte und heute gut besucht mit einem Strandkorb im sonnendurchfluteten Garten sowie friesischen Spezialitäten lockte. Anne hatte hier vor über 40 Jahren bereits „Friesen-Waffeln“ genossen und die mussten es heute wieder sein… hauchdünne Waffeln mit viel Sahne und Kompott… 

Nach dieser Stärkung ging es weiter auf der bereits bekannten Strecke durch den Wald nach Norddorf… insgesamt 11,5 Kilometer bei schönstem Sonnenschein…

Nach dem Abendessen sind wir auf unserem Verdauungstrakt-Spaziergang dann noch im Gemeindehaus der evangelischen Kirche bei einem Shantie-Abend hängen geblieben. Das Gemeindehaus war gut besucht…

 

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