Nancy – Dijon – Lyon – Orange – Montpellier – Narbonne lautete die heutige Route… wieder knapp 800 Kilometer, die sich aber auf der kostenpflichtigen Autoroute du Soleil angenehm fahren lassen… in der Nacht hatte es wohl stark geregnet und am Morgen wurden wir von einem grauen Himmel begrüßt. Bei kühlen Temperaturen ging es los in Richtung Süden. In den Vogesen hatten wir nur 12 Grad und rund um Dijon begann es sehr stark zu regnen.
Südlich von Lyon begrüßte uns dann ein mediterranes Wetter mit 20+ Graden und als wir gegen 17 Uhr in Narbonne ankamen schien die Sonne und die Temperaturen lagen bei 24 Grad… so kann es bleiben!
Narbonne liegt unweit der Mittelmeerküste am Canal de la Robine der über einen Verbindungskanal Anschluss an den Canal du Midi hat. Diese Region ist sehr beliebt bei Hausboot-Fahrern und auch viele Radwege für Radtouristen werden hier angeboten.
Narbonne war die erste römische Kolonie außerhalb Italiens und wurde um 118 v. Chr. im damaligen Gallien als Colonia Narbo Martius errichtet. Durch Narbonne führte die Via Domitia, die erste Römerstraße in Gallien, deren Bau etwa in die Gründungszeit der Kolonie fällt und Italien mit den spanischen Kolonien verband. Die weitere Geschichte war sehr lebhaft da die Stadt wechselweise von französischen und spanischen Herrschern annektiert wurde. Die Kathedrale entstand bereits 1272 und hat ein großes Chorgestühl und schöne Glasfenster.










