Bei schönstem Wetter hieß es Abschied nehmen von Nick & Rob unseren Gastgebern sowie den anderen Gästen aus Stuttgart und Göteborg. Wir waren in der glücklicheren Lage, da wir den wesentlichen Teil unseres Urlaub noch vor uns haben, während die anderen heute nach Europa zurückfliegen würden.
Von Paihia ging es südwärts und bereits nach kurzer Zeit kamen wir nach Kawakawa in dessen Nähe Friedensreich Hundertwasser 15 Jahre lang gelebt hat. Für den Ort hat er als letztes Projekt öffentliche Toiletten entworfen, deren Fertigstellung er nicht mehr erlebt hat. Das ganze Örtchen macht auf Kunst und neben Hundertwasser Imitationen sind auch Plagiate des Josie Martin Stils zu finden (siehe unseren Bericht vom Josie Martin’s Giant House in Akaroa).
Kawakawa betreibt auch eine kleine historische Eisenbahn, die man – so der Plan – von Kawakawa aus bis nach Paihia fahren lassen möchte.
Im weiteren Verlauf unserer Fahrt in Richtung Süden kamen wir zu den 26 mtr hohen Whangarei Falls (zum Vergleich: Niagara Fälle sind etwa doppelt so hoch). Der Wasserfall führte nach den vergangenen Regentagen ausreichend Wasser. Ein schön angelegter Rundweg erschließt den Wasserfall von oben und von unten.
An Auckland vorbei ging es dann zur Coromandel Coast wo wir am Nachmittag in Thames einem kleinen Städtchen mit ca 7.000 Einwohnern ankamen. Der Ort liegt in der flachen Hauraki-Bucht die sich bei Ebbe in eine weitläufige Watt-Landschaft verwandelt. Der Ort besteht eigentlich nur aus einer sehr langen Hauptstrasse und einigen schönen an einem kleinen Bergrücken gelegenen Wohnvierteln. Unser Cottage lag ebenfalls am Berg und Anne gefiel insbesondere der tolle Garten mit der Blütenpracht.



























