Heute meinte es der Wettergott gut mit uns !!!!
Allen Vorhersagen zum Trotz hatte es in der Nacht aufgehört zu regnen und der Morgen sah vielversprechend aus…
Daher machten wir uns schleunigst um 09 Uhr bei 9 Grad (!) auf dem Weg zum Campingplatz White Horse Hill von wo aus der Hooker Valley Track startet. Dick eingepackt in 4 Zwiebel-Lagen mit Mütze, Schal und Handschuhen ging es los….
Die Wolken lagen noch tief im Tal und kein bisschen Sonne kam durch. Mit uns waren zu dieser frühen Stunde nur ganz wenige Leute unterwegs. Eine Familie aus Seoul/ Südkorea hatte sich auch schon aufgerafft und begleitete uns auf der gesamten Strecke…
Insgesamt ging es über 1,5 Stunden bergan, über 3 Swing Bridges, Stege im Hochmoor und einigen Treppen. Der Weg war jederzeit super ausgebaut und gut begehbar und bot fantastische Blicke in die umliegenden Berge welche hier zwischen 2 und 3 Tausend Meter hoch sind. In der Ferne sah man rückblickend den Lake Pukaki zwischen zwei Bergen durchschimmern. Leider war der Blick auf den dominierenden Huddleston Gletscher wegen der Wolken nur teilweise möglich. Immer wieder schimmerte ein mehr oder weniger großes Stück des Gletschers durch die Wolken.
Am Hooker Lake angekommen bot sich uns ein toller Blick auf den See und den am Ende liegenden Gletscher vor dem einige kleine Eisberge im Wasser schwammen. Das Unmögliche geschah dann: die Sonne kam durch und die ganze Umgebung erstrahlte im Sonnenlicht und es wurde spürbar wärmer…. Man konnte zwischen den Wolken sogar hin und wieder einen Blick auf den unteren Gipfel des Mount Cook erhaschen, der eine Höhe von 3.593 m. Der Blick auf den Hauptgipfel des Mount Cook mit 3.740 Metern Höhe war uns allerdings die ganze Zeit durch Wolken versperrt.
Auf dem Rückweg zum Carpark kamen uns dann ganze Massen und Reisegruppen an Wanderern entgegen.
Bei so viel Wetterglück entschieden wir uns dann noch, ab dem Carpark eine kleinere Route zum Kea Point Lookout zu gehen. Von dort hat man eine Super-Aussicht auf den Huddleston-Gletscher und den Mueller Lake. Beim Aufsteigen zum Aussichtspunkt hörten wir mehrfach wie Eismassen wie Donnerschläge vom Gletscher abbrachen und in die Tiefe stürzten…
Dank der Unberechenbarkeit des neuseeländischen Sommers (diesmal positiv besetzt) konnten wir einen gelungenen Wandertag genießen…




































Liebe Anne, lieber Peter,
heute erhaltet Ihr auch mal ein Lebenszeichen von uns. Wir verfolgen Euren Blog von Anfang an und freuen uns, dass Ihr bisher die Reise ohne Pannen geniessen konntet. Sie hat schon gehörig Neidpotential und verstärkt den immer schon verhandenen Wunsch diese Ecke der Welt auch noch zu bereisen.
Wir wünschen Euch weiterhin viel Freude an Eurem Abenteuer und freuen uns auf ein Wiedersehen in Stelle.
Liebe Grüße
Ute und Manfred