Um 06:00h morgens ging es los… es hatte die ganze Nacht über geregnet und auch die nächsten 2 Stunden regnete es durchgehend…
Die Autobahn war total leer und so kamen wir sehr gut voran. Bereits um 08:30h waren wir südlich von Lissabon und bogen nach Osten in Richtung Evora und Spanien ab. Ein kurzes Frühstück auf einem kleinen Rasthof bei Evora und dann ging es nach Spanien zurück. Für die Autobahn-Nutzung ab Albufeira bis Evora mussten wir € 31,25 bezahlen… mal sehen was noch auf die Kreditkarte belastet werden wird die wir bei der Einreise hinterlegt haben.
Durch Spanien ging es ebenfalls sehr zügig… keine Staus, keine Baustellen, keine Probleme. Vorbei an Salamanca (wo wir vor einigen Jahren bereits gewesen sind), an Valladolid und Burgos und schon waren wir im Baskenland. Das Fahren war eigentlich sehr unspektakulär, ja langweilig. Gut, dass man einen Tempomat hat!
Unterwegs war die Landschaft sehr abwechslungsreich. Sehr viel Landwirtschaft und auch leere Landstriche mit ganz wenigen Ortschaften. Hin und wieder hat es mal geregnet und auf der Hochebene wehte ein ordentlicher Wind. In der Sierra Nevada waren die Bergspitzen zudem noch schneebedeckt. Ansonsten leere Autobahnen….
Erst als wir uns dem Baskenland näherten wurde der Verkehr etwas dichter und die Landschaft sehr anders. Man hatte irgendwie das Gefühl durch eine Alpenlandschaft in Bayern oder Österreich zu fahren. Hohe Berge und dichte Nadelwälder entlang der Autobahn. Im Baskenland mussten wir bis Bilbao noch einmal Gebühren bezahlen (€10,45) was normalerweise in Spanien nicht der Fall ist.
Bei der Einfahrt nach Bilbao standen wir dann erst einmal in einem kleinen Stau. Die Stadtverwaltung versucht, den Autoverkehr in der City einzudämmen. Tempo-30-Zonen und verengte Fahrspuren, Fahrradstraßen und Straßenbahn sind die Schlagworte und schon steht man im Stau. Das Hotel haben wir aber trotzdem gut gefunden. Hier der Auszug unseres Bord-Computers am Ende des Tages…
Unser Hotel liegt ca 30 Minuten zu Fuß von der Altstadt Bilbaos und ca 10 Minuten vom Guggenheim-Museum entfernt. Sehr zentral also… Der freundliche Rezeptionist gab uns noch einen Tipp für ein traditionelles Abendessen mit auf den Weg (Restaurant Rio Oja in der Calle del Perro) und schon machten wir uns auf zu einem Stadtbummel entlang des Flusses Nervion und vorbei am Guggenheim Museum in die Altstadt von Bilbao. Dort natürlich zum angegebenen Restaurant wo wir sehr gut gegessen haben. Morgen werden wir uns mehr ansehen von der ansprechenden Stadt. Und natürlich das Guggenheim-Museum besuchen.
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