Donnerstag, 16-Feb-2023 – Santo Domingo


Mit einem bestimmt 30 Jahre altem Toyota-Taxi ging es in die Innenstadt von Santo Domingo… der Neustadt wohlgemerkt. Chaotischer Verkehr und jede Menge Gehupe…

Die angepriesene „Must-See“ – Strasse mit vielen Geschäften entpuppte sich als verkehrsverstopfte und teilweise arg verschmutzte schmale Strasse mit Geschäften die oft mit Gittern verrammelt waren. Zwei Shopping Malls lagen an der Strasse. Die „Blue Mall“ haben wir besucht. Berühmte Namen, hohe Preise und eiskalt gekühlt… das war’s… kein Interesse am Shopping!!!

Enttäuscht machten wir uns mittels eine mindestens genau so alten Taxis auf den Weg zurück ins Centro Colonial… wegen der Staus unterwegs eine langwierige und schweißtreibende Angelegenheit da die Klimaanlage des Taxis nicht funktionierte… aber immerhin zum Festpreis…

Unterwegs haben wir überall die Spaghetti-Kabel gesehen… unser Gedanke war bei der Hurrikane-Saison (von Juni bis November) und den Menschen, die bei den vielen Kabeln noch den Durchblick behalten sollen…

Zurück in der Altstadt haben wir die Festung besucht („Fortalezza de Santo Domingo„). Dieses extrem massiv gebaute Gemäuer liegt an der Mündung des Rio Ozama in das karibische Meer und bildet eine natürlichen Hafenbucht. Sir Francis Drake – der Seeräuber im Auftrag von Queen Elizabeth I. – eroberte die starke Festung 1586 mit einer List und zerstörte große Teile von Santo Domingo. Nach einem Monat Plünderung und Zahlung eines Lösegeldes zog er weiter… nach Cartagena.

In der Altstadt haben wir dann auch noch eine kleine Zigarren-Manufaktur entdeckt in der wir beim Zigarren-Drehen zuschauen konnten… ganz schön fingerfertig die Herrschaften!

Hier noch ein paar Eindrücke vom abendlichen Leben rund um die Kathedrale…

 

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