Donnerstag, 16-Apr-2026 – auf den Peloponnes…


Nach dem Auschecken im Hotel sind wir mit dem Bus zur Autovermietung gefahren wo ein Toyota Yaris Hybrid auf uns wartete. Brandneu mit 1200 Kilometer auf dem Tacho und allem technischen Schnickschnack an Bord…

Also zurück zum Hotel, das dort „geparkte“ Gepäck abgeholt und schon ging es los auf den Peloponnes… zunächst durch das Großstadt-Gewusel von Athen und dann entspannt auf der Autobahn bis Korinth. Erste Station war der Isthmus von Korinth der die Peloponnes-Halbinsel quasi vom Festland abschneidet… die Idee zu diesem Kanal hat man bereits vor mehr als 2600 Jahren in der Antike, allerdings wurde er erst 1893 fertig gestellt. Seine wirtschaftliche Bedeutung war enorm, da er viele Tage Seereise rund um Peloponnes ersparte. Heute ist seine Bedeutung eher gering, da die modernen Schiffe gar nicht mehr durch passen…

Nach einem Lunch Break ging es weiter zur Ortschaft „Alt-Korinth“ die nicht wie die Neustadt am Golf von Korinth liegt sondern mitten auf dem Land. Bewacht wird Alt-Korinth von einer massiven Festungsanlage hoch oben auf dem Hausberg.

Alt-Korinth war bereits im 8. Jahrhundert vor Christi eine bedeutende Handelsmacht im Mittelmeerraum die entlang der umliegenden Küsten einige Kolonien bildete und mit diesen einen schwunghaften Handel betrieb. Im Laufe der Jahrtausende wurde die Stadt mehrfach erobert und durch Kriege und Erdbeben zerstört.

Am frühen Nachmittag ging es weiter durch vom Oliven- und Weinanbau geprägte Landschaften nach Nafplio, wo wir für eine Woche bleiben werden. 

Nafplio ist eine kleine Hafenstadt am Argolischen Golf des. Peloponnes und war von 1829 bis 1834 die erste Hauptstadt des modernen Griechenlands nach der Unabhängigkeit von den Türken.

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