Donnerstag, 03-Mar-2016 – Dubai & ‚Best of Arabia‘


Heute stand die Jumeirah Moschee auf dem Programm. Dies ist die einzige Moschee in Dubai, die auch für Andersgläubige geöffnet ist. Man kann sie nur im Zusammenhang mit einer Tour des ‚Sheikh Mohammed bin Raschid Centre for Cultural Understanding’ besuchen. Es gibt immer nur eine Tour pro Tag und zwar um 10:00h (außer freitags).

Eine zum Islam konvertierte Engländerin, die seit 23 Jahren am Golf lebt führte durch die ‚Show’ und erläuterte viele Aspekte des Islam (aus dem täglichen Leben wie aus dem Verhalten in der Moschee). Dies reichte von den Waschungen bevor man die Moschee betritt bis hin zu den Bekleidungsregeln, dem Verhalten in der Moschee und den sog ‚5 Säulen des Islam’.

Letztere wurden ausführlich erläutert: (I) Glaubensbekenntnis, (II) Gebetsfolge, (III) Großzügigkeit gegenüber Bedürftigen, (IV) Fasten und (V) die Hadsch nach Mekka. Insgesamt mehr als eine Stunde lauschten wir der Dame, die getreu dem Motto „Open Doors – Open Minds“ den Zuhörern aus aller Welt vom friedvollen Islam zu begeistern suchte…

Am Nachmittag wurden wir (überpünktlich!) von Semir abgeholt zu einem Programm namens „Best of Arabia“. Es startete mit einer einstündigen Dhau-Fahrt auf der Dubai Marina. Als wir die Marina zum Golf hin verließen bot sich uns eine bemerkenswerte Sicht auf die Skyline von Dubai. Natürlich auch auf einige Hotels die auf der sog. „Palme“ angesiedelt sind.

2016-03-03 2 Dubai Marina Dhau Tour - 3

Im Anschluss daran fuhren wir gemeinsam mit einem jungen Pärchen aus London (Lilly & Samir) im Land Cruiser für ca 75 Minuten in Richtung Oman. Ab einem bestimmten Bereich wimmelte es nur so vor Land Cruisern, Quads und Dune Buggies aller Art. Einzeln oder in Gruppen ging es in die durch den nahenden Sonnenuntergang wunderschön in Rot getauchte Wüstenlandschaft.

Leider herrschte ein wirklich starker Wind. Dieser trieb einerseits den Sand in schön anzusehenden Wellen über die Dünen, machte aber einen Aufenthalt außerhalb des Fahrzeuges zur Qual. Insbesondere wer sein technisches Gerät schonen wollte blieb besser im PKW…

Semir ‚düste’ mit uns ganz schön durch die Dünenlandschaft und manchmal hatte man das Gefühl gleich stürzt der Land Cruiser um…. Es ist wirklich faszinierend, was diese Fahrzeuge alles leisten und wegstecken… unser PKW war 6 Zylinder, innen mit Überrollbügeln verstärkt, hatte 280.000 km ‚auf der Uhr’ und zudem topp in Schuss… angenehme 140 km/h auf der Autobahn inklusive…

Samir nutze nach dem Dünenritt die Gelegenheit, sich mit einem Quad selbst in den Sandbergen zu tummeln… er konnte gar nicht genug bekommen…

Bei Dunkelheit kamen wir in unserer letzten Station des Tages an: einem nachgebauten Wüstenfort, wo eine arabische Schau mit verschiedenen Tänzen, Kamel- und Pferderitten, Hennabemalungen, einem Souk und natürlich einem umfangreichen Büffet (und alkoholischen Getränken) auf uns wartete. Leider war die Anzahl der Gäste nicht sehr hoch was uns insbesondere für die Künstler leid tat. Irgendwie kam keine richtige Stimmung auf….

Kurz nach 22.00h waren wir wieder am Hotel….

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