Für heute sagte der Wetterbericht ab 13:00h Regen vorher. Wir beschlossen daher für heute eine ‚Städtetour‘ zu unternehmen…
Zunächst ging es ins ca 20 km entfernte Quimper welches gemäß Reiseführer als eines der „bretonischsten Städte“ gilt. Quimper liegt am Fluss Odet (welcher bei uns am Hotel ins Meer fließt), ist eine ehemalige Herzogstadt und heute die Hauptstadt des Departments Finistère. Im Mittelpunkt steht die Kathedrale St-Corentin (1239 bis ins 15. Jhrh) die umgeben ist von einer schönen und touristisch erschlossenen Altstadt sowie den Markthallen. Auch andere Reisende schienen die gleiche Idee wie wir zu haben und so war die Stadt ganz schön gefüllt….
Pünktlich gegen 13:00h setzte der Regen ein (man kann sich auf die französischen Wetterberichte verlassen) und wir machten uns auf den Weg ans Meer (weil dort vielleicht das Wetter besser sei….). Concarneau war unser Ziel….
Charakteristisch für Concarneau ist, dass die geschlossene Altstadt sehr wehrhaft (zum Schutz vor Seeräubern) auf einer ehemaligen Insel angesiedelt ist. Die aus dem 14. – 17. Jahrhundert stammenden Wehrmauern sind wirklich beeindruckend… Mittlerweile ist die Insel dem Festland angeschlossen und die ‚Neustadt‘ dient eigentlich mehr oder weniger als Parkplatz für die vielen Besucher der Altstadt. Concarneau ist allerdings auch ein wichtiger Fischereihafen am Atlantik mit entsprechender Fischindustrie.
Auch hier in der Altstadt von Concarneau natürlich wegen des trüben Wetters jede Menge Besucher (was die Geschäftsinhaber sicherlich freuen dürfte). Anfänglich hatten wir den Regen hinter uns gelassen aber schon bald holte er uns auch hier ein. Daher machten wir uns alsbald auf den Weg zurück nach Sainte-Marine Combrit…




























