Dienstag, 09-Apr-2024 – von Pokhara nach Kathmandu


Um 06:30h in der Früh ging es los von Pokhara nach Kathmandu. 195 Kilometer Landstraße für die der Reiseleiter 10 Stunden (inklusive Pausen) vorgesehen hatte.

Grund für diese lange Reisezeit sind die vielen Baustellen, die quasi die gesamte Streckenlänge ausmachen. Bereits auf der Hinfahrt hatten wir schrecklich gelitten unter dem permanenten Geschüttele im Bus. Chinesen, Inder und auch die Weltbank finanzieren den Ausbau der Hauptstrecke von Nepal. 

Neben dem Ausbau von Landstraße zur zweispurigen Autobahn (in beide Richtungen) werden noch eine Vielzahl von Brücken über die jeweiligen Flüsse gebaut sowie zwei Autotunnel, die eine wesentliche Verkürzung von Pokhara nach Kathmandu bringen sollen und auch von Kathmandu zur indischen Grenze.

Die Route läuft eigentlich durch eine wunderschöne Landschaft geprägt durch tiefe von den Flüßen geschnittenen Schluchten und breiten Flußbetten. Letztere waren wegen der Trockenzeit nur mit wenig Wasser gefüllt. Anhand der großen Gesteinsbrocken und der Breite kann man aber abschätzen welche Wassermassen sich zur Monsunzeit oder zur Schneeschmelze durch die Täler schieben. Die Flußtäler sind immer wieder mit stählernen Hängebrücken überspannt. Diese Technik hat die Schweiz im Rahmen eines Entwicklungshilfe-Programmes den Nepalesen beigebracht. Die Hängebrücken sind wirtschaftlich gesehen ein großer Erfolgt, da sie ehemals abgeschnittenen Regionen einen Zugang zur nächsten Ortschaft oder Stadt ermöglichen.

Wegen einer Demonstrationsveranstaltung in Kathmandu mußten wir in der Stadt auch noch einige Umwege fahren, da dass wir schließlich um 17:00h am Hotel waren. Durchgeschüttelt, staubig und kaputt… nach einer Dusche gab es dann erst einmal etwas Gutes zu Essen und einige Bier (um den Staub hinunter zu spülen).

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