Essaouira mit seinen nun 80.000 Einwohnern wurde 1773 unter dem Namen Mogador von den Portugiesen gegründet. Sie spielte eine wichtige Rolle im Handel mit Afrika und auch als Sklavenhandelspunkt mit den neuen Kolonien spielte sie eine unrühmliche Rolle. Die Portugiesen waren allerdings nicht die ersten Fremden hier: schon die Römer waren bei ihren Eroberungszügen in diese Region gekommen.
Durch den Muhezzin um 06.30h geweckt machten sich einige Mitreisende bereits früh auf den Weg zum großen bekannten Fischereihafen von Essaouira.
Wir entschieden uns für ein späteres Aufstehen und einen Spaziergang zunächst entlang der schönen und langen Strandpromenade. In den Wintermonaten weht hier immer ein Wind vom Atlantik in Richtung Wüste und vormittags scheint die Sonne bevor nachmittags sich ein Nebel über dem Ozean bildet (im Sommer soll es umgekehrt sein: Wind zum Atlantik und Nebel vormittags). Daher rührt auch der Spitzname ‚Windy City’….
Nach dem Spaziergang am Meer (das Wasser war übrigens ziemlich kalt) gingen auch wir zum Fischereihafen, wo nach der Anlandung der Fische deren Verkauf in vollem Gange war. Sehr sehenswert!
Den Rest des Tages verbrachten wir beim Bummeln durch die Altstadt Essaouiras in der Tausende Händler und Restaurants um die touristischen Kunden aus aller Herren Länder buhlen… jeder noch so kleine Flecken wird zum Handeln bzw Angebot von Speisen genutzt.

Den Abend beendeten wir in einem kleinen gemütlichen Restaurant in der Nähe des Hotels bei sehr leckerem marokkanischem Essen…


















