Dienstag, 03-Feb-2015 – ‚Flucht nach Wellington‘


Beim frühen Blick aus dem Fenster (06:30h) sah man nichts!

Wolken oder Nebel? Werden wohl Wolken sein, denn gleichzeitig wehte ein sehr starker und eiskalter Wind. Temperaturen nur noch bei 12 Grad. Und nachmittags wieder Regen in der Vorhersage….

Daher fiel die Entscheidung leicht: wir packen und reisen ab in Richtung Wellington. Wetter soll da besser sein….

Unterwegs haben wir dann noch einige Stationen eingelegt und Wasserfälle, Cafés etc heimgesucht. Ab Whanganui (welches auf der Westseite der Nordinsel liegt) hatten wir einen äußerst heftigen Seitenwind von West (aus der Tasmansee) und das Autofahren war richtig anstrengend!  Entlang der Strasse hatten die Bäume vielfach bereits die vorherrschende Windrichtung angenommen (sog. Flaggenbäume) und neben bzw vor den Häusern waren hohe Schutzhecken angepflanzt. Wir möchten hier nicht im Herbst oder Winter bei Sturmsaison sein!

Am frühen Nachmittag waren wir dann in Wellington. Unser gebuchtes Hotel hatten wir telefonisch vorgezogen und verlängert. Wellington empfing uns mit 23 Grad und Sonnenschein wobei aber ein wirklich eisiger Wind wehte. Diesmal aus Südwest! Trotz der Sonne: adieu T-Shirt & Shorts und rein in die langen Beinkleider und die Windjacken…. Mal sehen, was uns da auf der Südinsel erwartet….

Entlang des wunderschönen Hafens ging es zum ‚Te Papa‘ dem nationalen Museum von New Zealand. Wirklich sehenswert und sehr kurzweilig. Und kostenlos! Alles über die Geschichte, Geografie, Wirtschaft, Kunst und Kultur von NZ.

Anschließend sind wir noch durch die Innenstadt gezogen und haben uns ein nettes Restaurant & Kneipenviertel entlang der Cuba Street angesehen.

Der erste Eindruck von der Hauptstadt Neuseelands ist allerdings etwas zwiespältig: man hat hier im Innenstadtbereich doch einige Ecken, die man wirklich nichts als Vorzeigeschilder für eine Hauptstadt haben sollte. Also ‚room for improvement’….

Ein Kommentar

  1. hallo ihr zwei,
    manoman, mit dem wetter habt ihr wirklich die a-karte gezogen; aber es kann nur besser werden (hoffentlich!!!!!!!). könnt ihr dem kiwi-wettergott nicht einmal etwas opfern? aber eigentlich sind die ins wasser gefallenen wanderungen usw. schon opfer genug.
    die maori-skulpturen haben viel ähnlichkeit mit der afrikanischen kunst. warum strecken einige figuren die zunge heraus? hat das eine bedeutung?
    alles liebe und danke für immer wieder interessante infos über land und leute. ………auf t-shirt- und kurzehosen-wetter auf der südinsel
    moma

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