Dienstag, 02-Jul-2024 – Haarlem & Strand


Heute stand zuerst einmal das Abholen des gemieteten Herren-Fahrrades auf dem Programm. Anschließend ging es (zu Fuß) zum nicht sehr weit entfernten Bahnhof von Zandvoort (ca 1,5 Kilometer). Dort haben wir auch recht zügig die ‚Challenge‚ gemeistert an einem Automaten eine Familienfahrkarte für Hin- und Rückfahrt nach Haarlem zu erstehen. Und schon ging es los mit dem Regionalzug ins 30 Minuten entfernte Städtchen. Die Zugfahrt nach Haarlem ist auf jeden Fall empfehlenswert da die Suche nach einem Parkhaus in der Innenstadt des mittelalterlich geprägten Ortes ein Problem darstellt und zudem die Parkgebühren unter die Kategorie „happig“ fallen (6-8€ pro Stunde sind in den Niederlanden ’normal‘).

Wie den Fotos unschwer zu entnehmen ist war das Wetter nicht gerade „Juli-tauglich“: trocken zwar aber zu kühl und windig. Egal, wir machten uns auf den Weg durch das mittelalterliche niederländische Kleinod. Die Stadt erhielt bereits im frühen 13. Jahrhundert ihre Stadtrechte und war einst ein wichtiger, von einer Verteidigungsmauer umgebener, Handelshafen an der Nordsee. Sie hat eine wechselhafte und ereignisreiche Geschichte hinter sich und hat sich mit ihren Kopfsteinpflasterstraßen und Giebelhäusern ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt.

Zu erwähnen ist, daß 1658 der Holländer Pieter Stuyvesant Nieuw Haarlem an der Ostküste Nordamerikas gründete. Später wurde Nieuw-Haarlem als Bezirk Harlem Teil der Stadt New York.

Am frühen Nachmittag waren wir mit dem Zug zurück in Zandvoort wo wir uns bei einem Italiener stärkten. Anschliessend sind wir zu einem ersten Besuch an den Strand gegangen. Bei Sonnenschein aber doch sehr kühlem Wind. Im Wasser war da niemand unterwegs….

Ach ja: es gäbe dann wieder jede Menge Kanasta…. Moritz liebt dieses Speil!

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