Früh am Morgen begann das Leben an der Golden Rock Pagode. Die Mönche hörte man – ähnlich wie einen Muhezzin bereits sehr früh mit ihren Gebetsrufen und vor dem Hotel bewegte sich bereits ein schier endlos scheinender Strom an Pilgern zur Golden Rock Pagode oder von ihr weg….
Sonnenaufgang; der frühe Vogel …. wird fotografiert!
Sonnenaufgang am Golden Rock
Bettelmönche (die am Liebsten auch Geldspenden nehmen…)
morgendliches Gedränge am heiligen Berg…
so früh und schon wieder soviel los…
irgendwann wird der Bettelmönch auch Kreditkarten annehmen…
bei mir tat es ein Scheinchen…
Bettelgang: die jungen Mönche müssen es noch lernen…
An der ‚Truck Loading Station’ war natürlich – wie erwartet – bereits „der Teufel los“. Kaum dass ein leerer LKW zum Einparken in seine Bucht ansetzte wurde er schon gestürmt und nach einer Minute war er voll besetzt. Zaw Zaw gelang es trotzdem, für uns einen ‚Logenplatz’ zu erobern. Wir fuhren quasi erster Klasse im Fahrerhaus mit!
Abfahrt, wieder im Sauseschritt den Berg hinab…
ein freundliches Lächeln hilft halt immer…
voll geladen für die ‚Hatz‘ bergab…
Dadurch war die halsbrecherische Abfahrt weniger unangenehm als erwartet und 45 Minuten nachdem wir das Hotel verlassen hatten waren wir bereits unten im Tal !!!
diesmal hatten wir ‚Luxusklasse‘ im Führerhaus (was bei langen Beinen aber auch nicht wirklich Komfort verheisst)
wenn möglich würden die auch noch überholen…
kurz vor dem Überholen…
bald haben wir ihn eingeholt…
Da wir das offizielle Programm bereits gestern erledigt hatten, gab es heute ‚Tour-Guide-Spezial’. Zunächst ging es zu einer Gummibaum-Plantage wo uns die Gewinnung und Rohverarbeitung von Kautschuk vorgeführt wurde. Die eigentliche Arbeit erfolgt nachts ab 02:00h morgens, da die Gummibäume bei Sonnenlicht und Hitze kaum Saft abgeben. Ganz schon mühsam dieser Job … und die Bezahlung liegt pro Person bei 3 Euro am Tag.
BAGO: Kautschuk-Ernte auf einer Gummiplantage. Nur früh morgens kann die Ernte erfolgen…
sehr mühsames Geschäft… und schlecht bezahlt obendrein
mit Hilfe einer alten Wäschemangel…
und dann zum Trocknen aufgehangen.
Auf dem Weg zu einer Pomello-Plantage hielten wir kurz bei einer Hochzeitsgesellschaft an. Bei ohrenbetäubender Musik wurden dann jede Menge Erinnerungsfotos mit dem Brautpaar gemacht.
BAGO: eine Hochzeitsgesellschaft bei der wir anhalten ‚mussten‘. Ausländische Gäste werden gern als Highlight auf den Veranstaltungen genommen.
Bago: irgendwie hatten wir den Eindruck als wenn Sie der Chef wäre…
Bago Hochzeitsgesellschaft
alle wollten immer mit Anne fotografiert werden… blond müsste man sein!
Das Highlight der Pomello-Plantage war natürlich die Verkostung der Früchte….
Bago: eine Pomello Plantage.
Bago: Strassenverkauf der Pomello-Plantage
übrigens: gar nicht einfach zu essen. Schmecken aber sehr lecker!!!!
schön saftig…
In einem kleinen Dorf, dessen Haupterwerb die Fischzucht und der Verkauf von getrocknetem Fisch war besuchten wir das Zentrum des Dorfes und konnten auch in einige typische Häuser schauen. Die Lebensbedingungen möchte wirklich niemand mehr haben…
Bago: Fischer Village; antike Holzbrücke im Hintergrund
Bago: Fischer Village mit Trockenwischen; stinkt zum Himmel (literally)
jede Menge Trockenfisch…
in allen Größen, Farben und Sorten…
und diese ekelige Aufgabe wird gleich nebenan erledigt… stinkt noch mehr…
Bago: Fischer Village und Brücke…
diese Brücke war mehr als altersschwach; bei uns wäre das Betreten strengstens verboten gewesen….
Fischerdorf in Bago
oben das Haus und darunter die Ställe für das Geflügel und die Schweine…
modern Times: mit Solar-Power!
hier noch die etwas klassischere Bauart…
Schweinchen Dick mit Nachwuchs…
junge Frau mit Nachwuchs im Schatten des Hauses
Wasserbüffel in Bago
Anne schwebte nur so über die Brücke…
freundliche Reisende…
diese Brücke wird niemals vergessen…
Am späten Nachmittag waren wir dann wieder in Yangon….