Samstag, 13-Feb-2016 – Nach Yangon


Früh am Morgen begann das Leben an der Golden Rock Pagode. Die Mönche hörte man – ähnlich wie einen Muhezzin bereits sehr früh mit ihren Gebetsrufen und vor dem Hotel bewegte sich bereits ein schier endlos scheinender Strom an Pilgern zur Golden Rock Pagode oder von ihr weg….

An der ‚Truck Loading Station’ war natürlich – wie erwartet – bereits „der Teufel los“. Kaum dass ein leerer LKW zum Einparken in seine Bucht ansetzte wurde er schon gestürmt und nach einer Minute war er voll besetzt. Zaw Zaw gelang es trotzdem, für uns einen ‚Logenplatz’ zu erobern. Wir fuhren quasi erster Klasse im Fahrerhaus mit!

Dadurch war die halsbrecherische Abfahrt weniger unangenehm als erwartet und 45 Minuten nachdem wir das Hotel verlassen hatten waren wir bereits unten im Tal !!!

Da wir das offizielle Programm bereits gestern erledigt hatten, gab es heute ‚Tour-Guide-Spezial’. Zunächst ging es zu einer Gummibaum-Plantage wo uns die Gewinnung und Rohverarbeitung von Kautschuk vorgeführt wurde. Die eigentliche Arbeit erfolgt nachts ab 02:00h morgens, da die Gummibäume bei Sonnenlicht und Hitze kaum Saft abgeben. Ganz schon mühsam dieser Job … und die Bezahlung liegt pro Person bei 3 Euro am Tag.

Auf dem Weg zu einer Pomello-Plantage hielten wir kurz bei einer Hochzeitsgesellschaft an. Bei ohrenbetäubender Musik wurden dann jede Menge Erinnerungsfotos mit dem Brautpaar gemacht.

Das Highlight der Pomello-Plantage war natürlich die Verkostung der Früchte….

In einem kleinen Dorf, dessen Haupterwerb die Fischzucht und der Verkauf von getrocknetem Fisch war besuchten wir das Zentrum des Dorfes und konnten auch in einige typische Häuser schauen. Die Lebensbedingungen möchte wirklich niemand mehr haben…

Am späten Nachmittag waren wir dann wieder in Yangon….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert