Unseren ersten Tag auf dem Peloponnes haben wir bei den antiken Stätten von Epidaurus und Mykene verbracht… UNESCO-Weltkulturerbe – jede Menge „tote“ Steine die aber Geschichten erzählen die 3.500 Jahre zurück reichen…
„Epidaurus ist die bedeutendste antike Kultstätte Griechenlands für den Heilgott Asklepios und seinem Gottvater Apollo. Apollo wurde hier bereits im 1. Jahrtausend v. Chr. verehrt und im 6. Jahrhundert v.Chr. kam noch ein Asklepios-Heiligtum hinzu, dass sich zu einem bedeutenden Zentrum der Heilkunst entwickelt. Priesterärzte behandelten die Patienten aus allen Teilen der damaligen Welt. Das Heiligtum beinhaltete neben Tempeln und der Bibliothek moderne Behandlungsstätten für Bäder und Massagen, Heilschlafhallen und Anlagen für Sport- und Gymnastikübungen (letztere auch mit Musikuntermalung) sowie einen großen Küchenbereich in dem man sich der gesundheits-fördernden Ernährung widmete..“ Klingt alles sehr modern, oder?
Zusätzlich befand sich auf dem Gelände ein überdachtes Odeum für 3.000 Zuhörer / Zuschauer sowie ein Freilichttheater mit bis zu 13.000 Sitzplätzen. In letzterem finden heutzutage im Sommer immer noch Musik- und Theaterveranstaltungen statt wobei das Theater durch eine ausgezeichnete Akustik besticht.
Die Geschichte der Umgebung der antiken Stadt Mykene geht zurück bis auf 3.500 v Chr. als hier bereits Menschen siedelten. Der Burgberg mit seiner Festung ist im Grunde genommen eine bedeutende Grabstätte der damaligen Regenten und Könige. Heinrich Schliemann (der Entdecker Trojas) leistete Ende des 19. Jahrhunderts (n.Chr.) einen entscheidenden Grabungs-Beitrag zur „Wiederentdeckung“ von Mykene.
Von den vielen entdeckten Gräbern ist wohl das Bekannteste, welches man den irreführenden Namen „Schatzhaus des Atreus“ gegeben hat. Es handelt sich um einen vollständig erhaltenen Kuppelbau (sog. „falsches Gewölbe“) der ohne Mörtel gebaut wurde und der mit einer Innenhöhe von 13,5 Metern bis zum Bau des Pantheons in Rom über 1.400 Jahre hinweg der höchste Kuppelbau der Welt war.
Seine wirtschaftliche Bedeutung verlor die mykenische Kultur ungefähr 1.200 v. Chr – im wesentlichen durch kriegerische Auseinandersetzungen…
Nachdem das Wetter morgens recht frisch war mit 12 Grad und auch gegen Mittag noch sehr stürmisch hat es sich am Nachmittag erheblich gebessert. Somit beschlossen wir, den Rest des Nachmittages auf der Terrasse zu verbringen…




















