Erstmals ging es für uns nach Griechenland… wir hatten uns für die größte der griechischen Inseln – Kreta – entschieden und zwar für den Westen. Anstelle den im Westen liegenden Flughafen von Chania anzufliegen (was idR nur über Athen geht) haben wir einen Direktflug von Frankfurt nach Heraklion gewählt.
Die Anreise in Hamburg verlief wie geplant: den morgendlichen Stau auf der A255 (da der Elbtunnel bereits staumäßig ‚zu‘ war) haben wir eingeplant und so waren wir pünktlich am Helmut-Schmidt-Airport in Fuhlsbüttel.
Da die SAS-Piloten streikten waren viele skandinavische Passagiere auf Lufthansa umgebucht worden und der Flieger von Hamburg nach Rhein-Main war rappelvoll…
In Frankfurt am Terminal B angekommen mussten wir durch den langen Fußgängertunnel zum Terminal A gehen (besser gesagt fast rennen). Denn irgendwie herrschte totales Chaos am Frankfurt International Airport und unsere Umsteigezeit war knapp bemessen. Jede Menge Menschen in den Terminals und die Anzeigetafeln waren entweder nicht zu finden oder gaben falsche Auskünfte…
Aber irgendwie haben wir es doch geschafft und uns unterwegs – quasi im Vorbeigehen – noch je eine unwiderstehliche Rindswurst gegönnt (was sich als weiser Entschluss herausstellte…).
Der Abflug mit der Aegean Airline (einem Operator der Lufthansa) erfolgte mit etwas Verspätung und auch hier war der Flieger komplett gefüllt. Das Sitzplatzangebot war etwas beschränkt, aber nun ja, die 3 Stunden Flug bis Heraklion würde man schon überstehen…
Leider stellten sich erhebliche Turbulenzen über Süddeutschland und den Alpen ein so dass wir erst nach fast 2 Stunden Flug (irgendwo über dem Balkan) etwas zu Essen und Trinken bekamen. Da war die Rindswurst im Terminal genau richtig gewesen…
Mit 10 Minuten Verspätung landeten wir um 17:45h Ortszeit (plus 1 Stunde zur MEZ) in Heraklion und konnten schon recht bald unser Gepäck in Empfang nehmen.
Auch der Mietwagen-Verleiher war rasch gefunden und nach kurzer Zeit saßen wir in einem ‚Ferrari-roten‘ fast neuen Toyota Aygo und waren unterwegs zu unserem Hotel in Platanias (einem kleinen Ort bei Chania). Neben der Farbe hat der Aygo leider keine weiteren Ferrari-Eigenschaften geerbt und so musste man an manchen Steigungen den kleinen Motor schon ganz schön quälen…
Die Fahrt entlang der Küste nach Westen war einerseits sehr schön, andererseits aber durch die kurvenreiche Strecke auch sehr zeitintensiv. Wir brauchten fast 2 Stunden bis wir bei Dunkelheit am Hotel waren. Wir möchten nicht wissen, wie lange der Transferbus vom Flughafen hierher gebraucht hätte…
Nach einer freundlichen Begrüssung haben wir noch eine Kleinigkeit im Restaurant gegessen und sind dann ziemlich müde ins Bett gefallen…
