Nach einer unruhigen und kurzen Nacht (was dem Hundegeheul und dem Jetlag zuzuschreiben war) ging es früh los durchs morgendliche Treiben von Yangon.
Wegen des heutigen Feiertages (‚Union Day’) waren die Schulen und Büros geschlossen und ergo die Straßen recht leer. Das Tagesziel ‚Golden Rock’ lag mehrere Stunden Fahrt entfernt und deshalb war unser Fahrer froh über den wenigen Verkehr.
Shwedagon Pagode am Morgen…
Marktszene in Yangon am Morgen
Yangon am Morgen…
Erste Pause machten wir auf einem Kriegsfriedhof aus dem 2. Weltkrieg der zur Erinnerung an die 27.000 gefallenen alliierten Soldaten errichtet worden ist. Dieser Friedhof ist insbesondere bei der Jugend ein beliebter Picknick- und Rendezvousort.
Allierter Friedhof auf dem Weg nach Bago; Überreste des 2. Weltkrieges
Allierter Friedhof auf dem Weg nach Bago; Überreste des 2. Weltkrieges
Allierter Friedhof auf dem Weg nach Bago; Überreste des 2. Weltkrieges
Allierter Friedhof auf dem Weg nach Bago; Überreste des 2. Weltkrieges
Allierter Friedhof auf dem Weg nach Bago; Überreste des 2. Weltkrieges
Allierter Friedhof auf dem Weg nach Bago; Überreste des 2. Weltkrieges; beliebter Treff für junge Leute….
…interessante Beschriftung… am alliierten Friedhof
In Bago der größten Stadt am Wege zum ‚Golden Rock’ standen zwei berühmte Pagoden auf dem Programm. Bago ist die viertgrößte Stadt Myanmars und das Zentrum des Mon-Volkes, einer großen ethnischen Gruppe in Myanmar.
Zunächst ging es zum Liegenden Buddha. Dieser im Jahre 994 erbaute Buddhafigur war Jahrhunderte lang verschüttet und vom Urwald überwuchert. Erst beim Bau der Eisenbahnlinie nach Yangon im 19. Jahrhundert wurde er wieder entdeckt ausgegraben und restauriert.
wieder ein Lying Buddha…
großer Lying Buddha
Buddha-Füße
Devotionalien-Handel gehört halt immer dazu….
Die zweite besichtigte Pagode wurde 1476 errichtet. In ihr sind vier 30 Meter hohe mit dem Rücken zueinander sitzende Buddhas dargestellt.
unterwegs nach BAGO
riesige Buddha-Figur von allen vier Seiten an einer Pagode auf dem Weg nach BAGO
großer Buddha
gleich vierfach…
riesiger Buddha von vier Seiten auf dem Weg nach BAGO
Devotionalienhandel an der Pagode; Plastikkondom für die Buddha-Figuren….
Nach dem Lunch kamen wir zur ‚Truck Loading Station’ um von hier aus auf den Berg zum ‚Golden Rock’ gefahren zu werden. Wegen des Feiertages und des langen Wochenendes herrschte ein ziemlicher Betrieb und es war schon interessant anzusehen, wie die Reisenden/Pilger sich um die Sitzplätze auf den LKW’s rangelten. Es dauerte einige Zeit bis wir einen entsprechenden LKW für uns gefunden hatten.
Fertig machen für die LKW-Fahrt (besser ‚Hatz‘) hinauf zum Golden Rock, einem der größten Heiligtümer in Myanmar.
auch angehende Nonnen müssen anstehen…
interessiert sind sie schon an den Fremdlingen…
Sodann ging es in rasanter Fahrt den Berg hinauf wobei der Fahrer ganz schön die Kurven schnippelte und dabei die Hupe strapazierte. Da unser LKW leistungsmäßig etwas schwach war wurden wir am Berg sogar von einigen anderen LKW überholt. Wir sind schon gespannt, wie die Rückfahrt aussehen wird!
Der Goldene Fels liegt auf einem Berg bei dem Städtchen Kyaikto im Mon-Staat. Man reist an aus nah und fern…
Pilger-LKW fahren auf der einspurigen Strecke nach oben wie Michael Schumacher in seinen besten Tagen…’Holzklasse‘ auf der Pritsche oder im Führerhaus = ‚Luxusklasse‘.
Auf dem Berg angekommen ging es vorbei an Reihen von Händlern und Geschäften mit ihren touristischen, kulinarischen sowie religiösen Angeboten zu unserem Hotel.
auf gehts die letzten Meter zu Fuß den Berg hinauf…
unterwegs locken die Angebote…
jede Menge Händler säumen den Weg…
natürlich kann man sich auch mit Buddha-Figuren eindecken…
Nach einer Pause machten wir uns am Nachmittag auf dem Weg zum ‚Golden Rock’. Der Andrang war recht groß und immer wieder wurden Sänften mit ‚fußlahmen’ Pilgern durch die Menge getragen.
hier geht es nun endlich ins Kloster…
einen tollen Ausblick auf die umliegende Landschaft…
wer nicht mehr gehen kann läßt sich halt den Berg hinauftragen…
Wahrsager/-innen dürfen natürlich auch an diesem Heiligtum nicht fehlen…
kaum jemand geniest wirklich das tolle Panorama…
Auf dem Pagodengelände fand etwas statt, was man mit ‚dem Großen Camping’ beschreiben könnte. Der Besuch des ‚Golden Rock’ sollte jeder Buddihst drei Mal im Leben vornehmen. Zudem gilt die Übernachtung am Felsen und die Teilnahme an den Predigten der Mönche als besonders wünschenswert. Daher der große Andrang…
in diesen Unterschlupfen nächtigen die Gläubigen zur Vollmondfeier…
der ganze Klosterplatz ist dicht belegt…
und das ist er, der Goldene Fels…
nur Männer dürfen nahe heran an das Heiligtum…
komplett mit Blattgold überzogen…
…push harder…
wirklich eine nur sehr kleine Auflagefläche…Der Legende nach wird der Fels nur von zwei Haaren Buddhas im Gleichgewicht gehalten, sodass er nicht herunterfällt.
Donations Boxes, die Armen geben immer sehr großzügig…
Golden Rock village
Händler im Golden Rock Village
Leckereien verschiedenster Art; und die birmanische Gesichtsmaske (Kosmetik)