Heute ging es zurück nach Athen… insgesamt 300 Kilometer und 4 Stunden reine Fahrtzeit lagen vor uns… die Autobahnen sind in Griechenland größtenteils privatisiert und daher gibt es eine Menge von Mautstellen an denen man seinen Obulus los wird. Insgesamt haben wir bis Athen ca. 26 Euro bezahlt was im Vergleich zu Frankreich noch günstig ist.
Unterwegs sind wir von der Autobahn abgefahren und haben in einem kleinen Ort etwas gegessen und getrunken. Obwohl die Autobahnen sehr gut ausgebaut sind hapert es bei den Rasthöfen noch etwas. Die Frequenz liegt so bei allen 60-70 Kilometern und neben einer Tankstelle mit angeschlossener Imbissbude und Shop wird nicht viel geboten (ein Klo natürlich auch… kostenlos wohl gemerkt!). Griechenland muss die Dichte der Rasthöfe noch erhöhen um die von der EU geforderten Abstände von E-Ladesäulen entlang der Autobahnen noch zu erreichen…
Gegen 15:00h kamen wir in Athen an und da unser Hotel im Herzen der Stadt liegt mussten wir durch einen Wahnsinns-Innenstadtverkehr… inklusive einer Passage durch die Fußgängerzone, was hier aber wohl niemanden stört. Unser Apartment stellte sich als Concierge-/Rezeptionsfreies Gebilde a la BnB dar… wir hatten gegen Mittag eine Email mit jeder Menge Codes und Hinweisen zum Zugang bzw Parken sowie der Bestellung von Frühstück in umliegenden Restaurants erhalten. Dies war aus der Buchung bei Booking.com so nicht ersichtlich gewesen und irritierte uns etwas…
Da sich das Parken des Fahrzeuges auch als etwas umständlich erwies haben wir das Gepäck aufs Zimmer gebracht und den Leihwagen dann schon zu Abgabestation gebracht (anstelle von 09:30h am nächsten Morgen). Die Fahrt dorthin war wieder so eine Art Ritt durch die Athener Verkehrshölle… aber immerhin nach 2.250 Kilometern haben wir unseren kleinen und zwischenzeitlich lieb gewonnenen Toyota Yaris unfallfrei wieder abgegeben. Er hat im Schnitt 4,2 Liter Super 95 verbraucht…
Anschließend sind wir durch die Stadt gebummelt und haben festgestellt, dass unser Hotel quasi am Barviertel Psyrri liegt… wie sagt man so schön: „hier steigt die Party“… eine Bar, Kneipe und Restaurant neben dem anderen…
Mal sehen, was die nächsten Tage so bringen werden…






