Mittwoch & Donnerstag, 16+17-Okt-2024 – Back home…


Heute stand unsere lange Rückreise von Japan über Hongkong nach Frankfurt an…

Anmerkung: durch den Ukraine-Krieg und den damit verbundenen Boykott-Maßnahmen gegen Russland wird Putin’s Reich von westlichen Airlines nicht mehr überflogen. Der Rückflug ab Hongkong verläuft südlich von Russland über die ehemaligen Sowjetrepubliken und der Türkei hinweg was die Flugzeit um ca. 1,5 Stunden verlängert.

Ausschecken aus dem Hotel bis um 11:00h, dann ab 13:00h Taxifahrt zur Tokyo Station und weiter dann mit dem sog. Airport Limousine Service zum knapp 75 Kilometer entfernten Flughafen Narita.

Den Vormittag haben wir bei einem Spaziergang im Viertel Akasaka „vertrödelt“… noch einmal beim Harry-Potter-Theater vorbeigeschaut, einen Cappuccino getrunken und dann ging es schon los mit den bestellten Taxis zur Tokyo Station. Bei der Fahrt durch die Stadt haben wir noch jede Menge interessante Gebäude und Parkanlagen gesehen, die wir noch nicht besichtigt haben… also jede Menge „Stoff“ für eine weitere Reise (LoL)…

Am Airport-Limousine-Service der Japan Railway bekamen wir dann wieder ein Exempel japanischen Perfektionismus vorgeführt: der Bus fährt alle 10 Minuten… pünktlich! Die Angestellten nehmen das Gepäck zum Verstauen im Bus entgegen (gegen Quittung natürlich). Es wird entsprechend der Zielterminals 1 – 3 unter dem Bus verladen und pünktlich fährt der Bus ab…knapp eine Stunde geht die Fahrt zum Airport und an den Terminals wird zügig und effizient entladen…

Das Gepäck abliefern bei Cathay Pacific lief alles elektronisch ab. Mit Reisepass und Online-Boarding Pass. Das Gepäck wurde sofort durchleuchtet (nach Batterien und Flüssigkeiten etc) und dem einzelnen Passagier zugeordnet. Auch Security und Passkontrolle vorbildlich und automatisch.

Der Duty-Free-Bereich in Narita ist ein riesiges Kaufhaus. Hauptsächlich Luxusartikel (Gucci & Co) die die Japaner so lieben…

Wir haben uns noch für eine Abschieds-Ramen-Nudelsuppe entschieden. Der Nudelshop ist doch wahrhaftig im Guide-Michelin von Tokyo zu finden… unglaublich und lecker. Und mit 11 Euro recht günstig…

sehr lecker…. oishii (wie der Japaner sagt)

Der Flug ging erst für 4 Stunden bis nach Hongkong. Alles gut an Bord. Verpflegung gut. Nickerchen gemacht!

Auch das Umsteigen in Hongkong kein Problem. Keine Abnahme von Fingerabdrücken und Fotos wie bei der Hinreise nach Japan über Shanghai. Hier in Hongkong ist man wohl (immer noch) etwas „lockerer“…

Der Flug nach Frankfurt mit seinen 13 Stunden ist eine ganz schön lange Geschichte… wir haben wegen der Nudelsuppe auf das Abendessen an Bord verzichtet und uns erst zum Frühstück wieder verköstigen lassen. Bis dahin haben wir (wenn auch mit Unterbrechungen) aber doch insgesamt ganz gut geschlafen…

Pünktlich um 07:10h landeten wir in Frankfurt. Einreise ging – wegen automatischer Passkontrolle – sehr zügig. Unser Gepäck tauchte erst recht schnell in der Apple-App auf und kurze Zeit später auch bereits am Band… um 08:00h waren wir weiterreise-fähig… überraschend schnell…

Die Verabschiedung von den anderen Mitreisenden verlief dann auch ohne großen „Weltschmerz“ allerdings mit dem Versprechen sich in Berlin, Hannover oder Naturns mal wieder zu sehen… mal sehen… man trifft sich „immer zweimal im Leben“…

Laura haben wir auch informiert, dass wir alle heil und mit Gepäck in Frankfurt angekommen sind…

Weiter geht’s mit der Deutschen Bahn…. dadurch, dass wir so schnell durch die Flughafen-Prozeduren gekommen waren hatten wir noch 1,5 Stunden Zeit bis unser Zug um 10:09h abfuhr.

Die Zeit haben wir mit einem gemütlichen kleinen Frühstück überbrückt und der Erkenntnis, dass Bahnfahren bei weitem nicht so komfortabel ist wie in Japan: die DB-Lounge für 1. Klasse-Passagiere blieb uns verschlossen, da wir zwar 1. Klasse gebucht, aber einen Super-Sparpreis genutzt haben. Die Lounge war übrigens total leer (weil wohl alle Reisende den Super-Sparpreis gebucht hatten) denn wer ist schon so blöd und bucht 1. Klasse den vollen Reisepreis!!!!

In der Bahnhofshalle (unter der Glaskuppel) waren nahezu alle unbequemen Sitzplätze belegt, es zog und war kalt. Auf dem Bahnsteig noch kälter und noch mehr Wind…

Nun ja, es gab immerhin eine pünktliche Abfahrt ab Frankfurt-Flughafen über das Ruhrgebiet in Richtung Norden…

Bis Köln war noch alles OK und der Zug voll im Plan. Dann ging es allerdings los mit den Verspätungen… die Krönung war der Bahnhof Münster. Dort stand ein Nahverkehrszug auf unserem Gleis 3 und der ICE musste mehrere Minuten ausserhalb des Bahnhofes warten bis sich der Nahverkehrszug „verzogen“ hatte… ab da hatten wir über 20 Minuten Verspätung, die auch nicht mehr eingeholt werden konnten.

Interessant war auch die Erfahrung mit den Mitreisenden: wir hatten einen Sitzplatz im „Ruhebereich“ gebucht in dem u.a. das Telefonieren untersagt ist. In Köln stieg eine sehr selbstbewusste Dame telefonierend in den Zug ein und sie führte im Verlauf der Fahrt auch weitere Telefonate (allerdings mit gedämpfter Stimme). In Japan würde es so etwas niemals geben… was die Disziplin und die Achtsamkeit im Umgang mit den Mitmenschen anbelangt ist uns dieses Land in Fernost weit entrückt…

Hardy holte uns am Bahnhof in Harburg ab und Hannelore begrüsste uns (Überraschung) ebenfalls herzlich…

Wieder Daheim!

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