Heute stand unser angemeldeter Ausflug ins Douro-Tal auf dem Programm. Um 07:50h mussten wir bereits am Sammelpunkt am Bahnhof Sao Bento sein. Daher hatten wir im Hotel zwei Breakfast-Boxen für 07:00h bestellt… und es kam wie es kommen musste: die Boxen waren natürlich noch nicht fertig und daher mussten wir ohne sie in Richtung Bahnhof aufbrechen. Aber am Bahnhof würden wir bestimmt etwas kaufen können… so dachten wir… allerdings kam es anders: alle Lokalitäten oder Verkaufsstände hatten noch geschlossen und öffneten erst später…
Also stiegen wir etwas hungrig in den Bus (eine kleine Packung Kekse hatten wir aus einem Automaten gezogen) und fuhren knapp zwei Stunden flussaufwärts nach Peso da Regua. Punkt 10:00h kamen wir dort an und konnten sofort an Bord gehen. Ohne große zeitliche Verzögerung ging es dann los flussabwärts nach Porto.
Das Portwein-Anbaugebiet Douro-Tal ist eines der ältesten kultivierten Anbaugebiete der Welt und erstreckt sich über ein Fläche von 2.500 qkm bis zur spanischen Grenze. Der hier angebaute Wein wird gekeltert und in Fässern flussabwärts transportiert und in den Portwein-Bodegas in Porto gelagert. Über die Portwein-Börse wird der Wein weltweit verkauft und verschifft.
Vorbei an einer tollen Landschaft ging es nun bis ca 12:00h. Dann kamen wir an die erste von drei Douro-Schleusen durch die wir mussten. Die erste Schleuse ist die größte und überbrückt eine Höhe von 35 Metern und gehört somit zu den größten Schleusen, die man in Europa findet. Ist schon beeindruckend, wenn man über 35 Metern in die Tiefe gelassen wird…
Da heute Fronleichnam und somit ein offizieller Feiertag in Portugal ist waren die Strände entlang des Flusses gut besucht. Zudem hatte das Wetter es wirklich gut gemeint. Das Thermometer sagte 30 Grad und daher war eigentlich auch der Aufenthalt an Deck nicht wirklich erquickend. Gut dass es unter Deck eine Klimaanlage gab und auch ein sehr umfangreiches und schmackhaftes Dinner serviert wurde. Da konnte man es schon gut aushalten.
Nach 6 Stunden Fahrt erreichten wir dann unser Ziel: Porto. Es ist schon ein besonderer Anblick, wenn man so um die Flussbiegungen kommt und die riesigen Brücken über den Fluß sieht. An den Ufern war es rappelvoll. Menschenmassen über Menschenmassen… gut dass wir den Tag nicht in der Stadt sondern an Bord des Bootes verbracht haben…. ein. wirklich schöner und gelungener Ausflug!
Nach dem tollen Essen an Bord gab es Abends nur noch eine Kleinigkeit bei uns im Hotel….





































