Heute ging es unter Hassan’s fachkundiger Leitung in die Altstadt von Marrakech….
Was soll man zu dieser Stadt alles sagen?
Im 11. Jahrhundert gegründet, mehrfach Hauptstadt des Landes, Zentrum des Islams und der Bildung in Nordafrika, inoffizielle 3-4 Millionen Einwohner, hippigste Stadt Nordafrikas….. etc. etc.
Wir sind zunächst zum ‚Jardin Majorette‚ gefahren, einem in der Stadt liegenden wunderschönen Garten, den der Künstler Jacques Majorette (1886-1962) geschaffen hat. Der Garten wurde später von Yves Saint Laurent gekauft und mit viel Liebe, Inspiration und Geld umgestaltet. Sehe sehenswert….
Anschliessend ging es vorbei an der Moschee Koutoubia und durch das Stadttor Bab Agnou in das Kasbah-Viertel und dem Gewürzmarkt. Natürlich mussten hier entsprechende Gewürzeinkäufe gemacht werden. Alles frisch gemahlen versteht sich…
Darauf folgte der Bahia Palast, der einem berühmten Wesir gehörte der Marrakech viele Jahre regiert hat. Nicht immer zur Freude der Marrakeschis. Der Wesir hatte 4 Ehefrauen die er strikt von der Aussenwelt abschottete und 24 Konkubinen. Wir lernten, dass Konkubine nicht Geliebte sondern Hofbedienstete bedeutet ! (bei uns blieben ????). Ebenfalls sehr sehenswert aber auch ziemlich überlaufen….
Dann tauchten wir in die verwundenen Gänge der Souks ein… wir hatten alle Mühe Hassan zu folgen. Immer wieder abgelenkt durch das Angebot der mehr als 30.000 Händler. Immerhin ist dies der größte geschlossene Souk Afrikas!
Für unsere Mittagspause (geplant war ein kleiner Snack) brachte uns Hassan in das Restaurant Dar Essalam, einem stadtbekannten Speisetempel in dem Alfred Hitchcock im Jahre 1956 seinen Thriller ‚Der Mann der zu viel wusste‘ mit James Stewart und Doris Day drehte. Beeindruckende Kulisse….
Am Nachmittag waren wir alle ‚platt‘ von der Lauferei und genossen zwei Stunden Pause im Hotel.
Dann ging es auf den Platz der Gaukler (oder Djemaa El Fna = Platz der Geköpften) den wir bereits gestern Abend kurz besucht hatten. Hassan nahm uns mit auf die Dachterrasse eines Restaurants von wo wir einen ‚Blick aus der ersten Reihe‘ auf den Platz geniessen konnte. Das Flair des Platzes ist schon beeindruckend!
Den Abend beschlossen einige von uns in einer neben dem Hotel liegenden Tapas-Bar. Dort wurden wir sehr warmherzig empfangen und richtig gut mit Knabbereien und leckeren Getränken verwöhnt.







































































