Samstag, 04-May-2019 – Antikes…


Etwas bewölkt und trübe war es heute morgen, was uns veranlasste, uns auf eine Bildungstour auf die Akrotiri-Halbinsel zu begeben… Auf dieser Halbinsel befinden sich viele alte griechisch-orthodoxe Klöster von denen wir uns einige ansehen wollten…

Zunächst ging es in Richtung Flughafen immer hinter einer langen Reihe von Reisebussen hinterher… leider bogen die meisten Busse nicht rechts ab zum Flughafen sondern links in Richtung auf die ausgeschilderten Klöster… Nun denn: waren wohl noch einige andere auf Bildungstour unterwegs…

Das erste Kloster war Agia Tiráda (Heilige Dreifaltigkeit) welches aus dem 17. Jahrhundert stammt eines der bekanntesten auf ganz Kreta ist. Das Kloster ist umgeben von großen Olivenhainen und sehr vielen Rebstöcken. Die Mönche widmen sich sehr geschäftstüchtig der Produktion und des Vertriebes von Olivenöl, Wein und Schnaps.

Im Anschluß daran ging es weiter über eine nicht für Reisebusse geeignete Strecke zu einem Kloster namens Gouvernetó. Im Vergleich zum ersten Kloster machte das Gebäude einen ärmlichen Eindruck und war auch (entgegen der Aussage in unserem Reiseführer) von 12:00h bis 17:00h geschlossen… Pech gehabt!

Zum dritten geplanten und verlassenen Kloster namens Katholikó kommt man vom Gouvernetó-Kloster aus nur zu Fuß. Man muss über einen sehr steinigen Weg  vorbei an einer Tropfsteinhöhle bis zum Rande einer Schlucht absteigen. Da es unterwegs anfing zu regnen haben wir umgedreht und sind – ohne unseren Bildungshunger zu stillen – zum Parkplatz zurück gegangen.

Entlang einiger Strände bei Stavros haben wir dann die Halbinsel verlassen und sind bei Souda auf eine Hochebene gefahren auf der eine bedeutende antike Ausgrabungsstätte (Ancient Aptera) zu besichtigen ist.

Es handelt sich um eine alte minoische Stadt deren Anfänge auf 500 vor Christus zurückzuführen sind. Die Stadt war von einer großen Stadtmauer umgeben und hatte ihre Blütezeit zwischen 100 vor bis 400 nach Christus (was der römischen Epoche entspricht). Einige Gebäude (große Zisternen, öffentliche Bäder, Verwaltungshäuser sowie ein Theater) wurden wieder restauriert. Beeindruckend, insbesondere wenn man bedenkt wie die Menschen um diese Zeit in Germanien gelebt haben…

Ruinenromantik pur! Wirklich ein schönen Gelände, insbesondere mit all‘ den blühenden Frühlings-Blumen…

 

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